Di. Okt 19th, 2021

Zu drei Einsätzen mussten die ehrenamtlichen Mitglieder der FF Ebenfurth am 27. Mai ausrücken. Die erste Alarmierung erfolgte kurz nach 13 Uhr. Eine Mutter sperrte sich aus Ihrer Wohnung aus, in dieser befand sich ein in einem Hochstuhl sitzendes Kleinkind. Bereits wenige Minuten nach dem Notruf wurde die Türe gewaltfrei und ohne Schäden von den Kameraden geöffnet und die Mutter konnte ihren Sohn in die Arme nehmen. Als Belohnung für seine Tapferkeit bekam der junge Mann im Anschluss einen „Traumabären“ von der Feuerwehr übergeben.

Um 15:30 Uhr erfolge die Alarmierung zu einer Ölspur auf der Bundesstraße 60. Die Fahrbahn war dort auf mehreren 100m mit Diesel verunreinigt. Diese Dieselspur zog sich des Weiteren über einen Güterweg Richtung Ebenfurth und wurde durch den Starkregen auf die gesamte Fahrbahn verteilt. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurde großflächig Ölbindemittel aufgetragen und die Fahrbahn gereinigt. Der betroffene Abschnitt auf der Bundesstraße wurde zusätzlich von der Polizei abgesichert und im Anschluss an die Straßenmeisterei und eine Fachfirma übergeben.

Zum dritten und dringendsten Einsatz musste die Feuerwehr Ebenfurth kurz nach 20 Uhr ausrücken. Von der Rettungszentrale wurde eine verunfallte Person in einer Wohnung gemeldete. Aufgrund einer Sitzung rückten nach knapp einer Minute 2 Fahrzeuge mit 10 Kameraden zur Türöffnung aus. Die Wohnungstüre wurde mittels Türöffnungsspreitzer gewaltsam geöffnet um einen raschen Zugang zum Patienten zu schaffen. Leider konnte vom eintreffenden Notarzt nur noch der Tod des Bewohners festgestellt werden.

Quelle: FF Ebenfurth