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NÖ: Starke Unwetter in den Bezirken Melk und St. Pölten

Schwere Unwetter haben am Wochenende Niederösterreichs Feuerwehren viele Stunden massiv gefordert. Innerhalb weniger Minuten gingen vor allem über die Bezirke Waidhofen/Thaya, Amstetten, Zwettl, Melk und St. Pölten schwere Regenfälle nieder, die mehr als 100 Keller überfluteten und erhebliche Schäden verursachten. Samstag und Sonntag kämpften insgesamt 85 Feuerwehren mit 1100 Einsatzkräften gegen die gewaltigen Wassermassen. Damit nicht genug, ging Sonntag abend auch noch eine Produktionshalle eines Zementbetriebes in Mannersdorf am Leithagebirge (Bezirk Bruck/Leitha) in Flammen auf.

„Land unter“ hieß es am Wochenende in vielen Gemeinden des Landes. Heftige Gewitterzellen setzten innerhalb weniger Minuten ganze Ortschaften bis zu 30 Zentimeter unter Wasser. Die Feuerwehren standen in den betroffenen Gemeinden mehrere Stunden im Großeinsatz, die Aufräumungsarbeiten dauerten am Sonntag bis in die Nachtstunden. Vor allem in den Einsatzgebieten im Waldviertel wurden ganze Felder abgeschwemmt, der Schlamm türmte sich auf den Straßen bis zu 30 Zentimeter hoch. Sogar Schneepflüge mussten zur Beseitigung der Vermurungen eingesetzt werden.

In vielen Häusern musste die Feuerwehr mit Unterwasserpumpen anrücken, um Garagen und Keller von den Wassermassen zu befreien. Zudem brachten die Einsatzkräfte fast 400 Sandsäcke in Stellung, um weitere Überflutungen von Häusern zu verhindern. Die Unwetter waren derart heftig, dass die Kanalisation schon nach wenigen Minuten überfordert war und das Wasser wieder zurück auf die Straßen und in die Keller drückte.

Während eine Hundertschaft von Feuerwehrleuten gegen die Wassermassen ankämpfte, brach am Sonntag gegen 19 Uhr noch ein spektakulärer Brand in einem Fabriksgelände in Mannersdorf am Leithagebirge aus. Eine Produktionshalle einer Zementfabrik stand in Vollbrand, die Rauchsäule war viele Kilometer weit zu sehen. 90 Einsatzkräften von vier Feuerwehren ist es unter einem Großaufgebot an Atemschutztrupps, einer Drehleiter sowie mehreren Löschleitungen gelungen, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. Die Brandursache ist unbekannt, die Ermittlungen sind sind bereits angelaufen.

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