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Sturmtief „Sabine“ zieht durch den Osten Österreichs

Bericht: ORF NÖ

Das Sturmtief „Sabine“ hat seit Montagvormittag zu 530 Feuerwehreinsätzen, vor allem im Waldviertel, geführt. Die 1.000 Freiwilligen mussten vor allem umgestürzte Bäume entfernen. Die Franz-Josefs-Bahn bleibt wegen Unwetterschäden im Abschnitt Göpfritz – Ceske Velenice bis Dienstagfrüh gesperrt.

Beim Bahnhof Pürbach (Bezirk Gmünd) war ein Baum in die Oberleitung gestürzt, teilte Christopher Seif von den ÖBB mit. Die Garnitur wurde nach Angaben von Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando Niederösterreich evakuiert. Verletzte habe es nicht gegeben. Seif zufolge befanden sich 20 Passagiere in dem Zug. Die ÖBB richteten für den blockierten Streckenabschnitt einen Schienenersatzverkehr ein, der bis Dienstagfrüh bestehen bleibt.

Feuerwehr: „Im Minutentakt läuteten die Telefone“

Für das Waldviertel bestand Resperger zufolge jedenfalls bis zum frühen Nachmittag eine Sturmwarnung seitens der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). In den personell verstärkten Alarmzentralen in Zwettl und Gmünd läuteten nach Angaben des Feuerwehrsprechers im Minutentakt die Notruftelefone. Einsatzfahrzeuge wurden u.a. auch mit Motorsägen ausgerüstet.

Umgestürzte Bäume blockierten laut Resperger die L67 in Germanns in der Stadtgemeinde Zwettl und die B32 bei Altpölla in der Marktgemeinde Pölla (Bezirk Zwettl). In Perndorf in der Marktgemeinde Schweiggers (Bezirk Zwettl) wurde ein Hausdach teilweise abgedeckt. „Die Feuerwehren stehen im Dauereinsatz“, sagte Franz Resperger. Den ganzen Tag über gab es etwa 530 Einsätze.

Die Stadt St. Pölten sperrt wegen des erwarteten Sturmtiefs den Stadtwald (Kaiserwald), den Hammerpark und das Areal rund um die Viehofner Seen. Zudem appellierte Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) an die Bevölkerung, besondere Vorsicht walten zu lassen. Plätze, Parks und Straßenzüge mit hohen Bäumen sollten gemieden werden.

Kein Strom in 5.000 Haushalten

Rund 5.000 Haushalte waren am Montagvormittag in Niederösterreich wegen des Sturmtiefs „Sabine“ ohne Stromversorgung. Am schwersten betroffen waren das Most- und das Waldviertel. Am Nachmittag hatte sich die Lage nach Angaben von EVN-Sprecher Stefan Zach etwas entspannt. Im Waldviertel forderte der Sturm auch den NÖ Straßendienst. Etwa 100 Mitarbeiter rückten aus.

Im gesamten Bundesland gab es am Montagnachmittag in rund 500 Haushalten weiterhin keinen Strom. Die Ausfälle waren Zach zufolge überwiegend durch in Stromleitungen gefallene Bäume ausgelöst worden. In vier Waldviertler Gemeinden bestanden am Nachmittag Sperren von Verkehrsverbindungen. Es handelte sich um Landesstraßen in Zwettl, Raabs a.d. Thaya (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya) und Gföhl (Bezirk Krems) sowie um die B32 in Allentsteig (Bezirk Zwettl). Hier waren auch 100 Mitarbeiter des Straßendienstes im Einsatz.

Am Flughafen Schwechat mussten am Montag zudem mehr als 40 von 600 Flügen gestrichen werden. Der Grund war laut Flughafen die Wettersituation an den Abflug- bzw. Zielorten. Der Großteil betraf Passagiere, die nach Deutschland reisen wollten.

Einsätze im steirischen Bezirk Deutschlandsberg:

Einsatz in Waidhofen an der Thaya:

Stadtpark Melk wird gesperrt:

Sturmschäden im Bezirk Zwettl:

Einsätze im Bezirk Schärding (OÖ)

Strassensperren im Raum Zwettl:

Baum in Leitung in Lengenfelderamt (Krems)

Sturmschäden in Höcking (OÖ)

Loses Transparent in Amstetten

Baum in Bach in Puchberg (NK)

Sturmschäden in Melk

Sturmschaden in Loipersbach (NK)

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