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NÖ/ Bez. NK: Standardunfall auf der S6 führt beinahe zur Katastrophe!

Zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden wurde am Mittwochvormittag die Stadtfeuerwehr Neunkirchen auf die Semmering Schnellstraße (S6) Richtung Semmering, zwischen Neunkirchen und Gloggnitz gerufen. Vier Fahrzeuge rückten gemäß der Ausrückeordnung auf die Autobahn aus. Mit dabei ist immer ein Tanklöschfahrzeug, welches als erstes Absicherungsfahrzeug eingesetzt wird, und im Notfall als Rammschutz dienen soll.

Eine goldrichtige Entscheidung wie sich heute einmal mehr zeigte. Der eigentliche Unfall war ein Standardeinsatz für die Neunkirchner Feuerwehr. Der Pkw der Lenkerin kam entgegen der Fahrtrichtung am Pannenstreifen zum Stillstand. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht. Nach der großräumigen Absicherung wurde der Unfallwagen mittels Kran geborgen und verbracht.

Bereits während der Bergungsarbeiten rammte ein Fahrzeug die aufgebaute Absicherung der Feuerwehr. Verkehrsleitkegel und Blitzer wurden umgefahren. Der Lenker hielt jedoch nicht an und fuhr einfach weiter!

Kurz vor Ende der Aufräumarbeiten krachten drei weitere Fahrzeuge in die Absicherung. Die Feuerwehrleute des Tanklöschfahrzeuges mussten sich durch einen Sprung auf die Seite retten, um nicht von den teilweise schleudernden Fahrzeugen überfahren zu werden! Nach einer noch weitläufigeren Absicherung als beim ersten Unfall (eine zusätzliche Streife der Polizei, sowie zusätzliche Feuerwehrfahrzeuge), wurde der Sachverhalt zum Folgeunfall aufgenommen und anschließend die Unfallstelle geschlossen verlassen!

Die Einsatzkräfte appellieren einmal mehr „die Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen“ anzupassen! Trotz Schneegrieseln, nasser Fahrbahn und Temperaturen um den Gefrierpunkt donnerten einige Fahrzeuglenker jenseits der 130 die kurvenreiche S6 durch!

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