Fr. Apr 16th, 2021

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall ist es am Sonntagabend (20.10.2019) auf der Westautobahn (A1) Richtung Salzburg gekommen. Zwischen Melk und Pöchlarn kam ein mit zwei Personen besetzter Pkw aus Oberösterreich aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Wagen streifte einen Stromkasten, fuhr auf die Böschung auf und überschlug sich mehrmals, ehe er in einem Wassergraben auf dem Dach zu liegen kam. Ersthelfer berichteten vor Ort, einen beginnenden Entstehungsbrand mittels mehrerer Handfeuerlöscher gelöscht zu haben. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte (Freiwillige Feuerwehr Melk, Rotes Kreuz Melk und Autobahnpolizei), befanden sich beide Personen teilweise noch im Fahrzeug, waren aber nicht eingeklemmt.

Während der Lenker bodengebunden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde, musste für die schwerst verletzte Beifahrerin der Notarzthubschrauber nachgefordert werden. Hierfür musste für den Hubschraubereinsatz die A1 rund eine Stunde Richtung Salzburg komplett gesperrt werden. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Patientin in Zusammenarbeit mit der FF Melk zum Hubschrauber gebracht und ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Leider erlag die Beifahrerin wenige Stunden später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Nach der polizeilichen Unfallaufnahme wurde das völlig demolierte Wrack mittels WLF geborgen und von der Westautobahn verbracht. Der Einsatz konnte nach rund 2 Stunden beendet werden. Die Unfallursache wird von der Polizei erhoben. Im Abendverkehr kam es zu einem rund 10 kilometerlangen Rückstau. Autofahrer wichen bei Melk über die B1 aus, was ebenfalls zu Verzögerungen führte.