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NÖ/ Bez. BN: Feuerwehreinsatz nach Bankomatsprengung in Kottingbrunn

Text: ORF NÖ

In Kottingbrunn (Bezirk Baden) ist in der Nacht auf Sonntag ein Bankomat in einem Supermarkt gesprengt worden. Das Foyer des Supermarktes geriet dabei in Brand. Auf der Flucht zündeten die Täter das Fluchtauto an.

Die Feuerwehr Kottingbrunn rückte sofort zu dem Brand aus, musste jedoch aus Sicherheitsgründen vor dem Supermarkt warten. Denn im ersten Moment bestand noch die Gefahr, dass der Sprengstoff, mit dem zuvor der Bankomat gesprengt wurde, noch nicht vollständig explodiert war. Erst als der Sprengstoffdienst der Polizei den Tatort frei gab, konnte der Kleinbrand gelöscht werden.

Kurz nach der Bankomatsprengung dürften die unbekannten Täter, wie bereits bei ähnlichen Vorfällen in Guntramsdorf und Wiener Neustadt, ihr Fluchtfahrzeug in Brand gesetzt haben. Diesmal brannte ein gestohlener Audi in Biedermannsdorf (Bezirk Mödling) vollständig aus. Eine Alarmfahndung, bei der auch Einsatzkräfte des Sondereinsatzkommandos Cobra im Einsatz standen, blieb erfolglos.

Laut bisherigen Ermittlungen hatten sich die Kriminellen Zugang zum Foyer verschafft, indem sie mit einem Auto in den verglasten Eingangsbereich fuhren. Dann brachen sie den Bankomaten auf und flüchteten mit Beute in vorerst unbekannter Höhe. „Es war aber kein Sprengstoff involviert“, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner.

Ob die Täter bei der Bankomatsprengung Geld erbeuten konnten, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Schaden im Supermarkt sei jedenfalls erheblich. Die Polizei war allerdings bereits in Alarmbereitschaft, denn bereits am Samstag wurde in Markt Piesting (Bezirk Wiener Neustadt) ein ausgebranntes Fahrzeug gefunden. Der SUV wurde laut Polizei am Freitag in Theresienfeld gestohlen.

Es ist bereits der neunte Fall eines Bankomateinbruchs in diesem Jahr in Niederösterreich. Die Polizei geht von einer neuen Einbrecherbande aus. Die Ermittler vergleichen derzeit die gesicherten Spuren an den Tatorten, um die einzelnen Zusammenhänge zu überprüfen. Daraus haben sich laut Behörden bereits erste Ermittlungsansätze ergeben.

Fotos: Thomas Lenger

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