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NÖ/ Bez. HO: Gewerbebrand in Gars am Kamp

Um 09:10 Uhr wurden am Sonntag die Feuerwehren Gars, Thunau und Zitternberg zu einem Brand in das Pelletswerk alarmiert. Im Bereich des Holztrockners kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Entstehungsbrand. Die Mitarbeiter des Betriebes reagierten sofort, schalteten die Anlage ab und verständigten die Einsatzkräfte. Die Funkenlöschanlage des Trockners löste bereits aus. Auf Grund dessen kam es zu einer massiven Rauchentwicklung welche die gesamte Produktionshalle stark verrauchte. Sofort wurde unter Atemschutz ein Innenangriff durchgeführt. Mit Belüftungsgeräten versuchte man die Halle Rauchfrei zu bekommen.

Um das Holzgut mit Hilfe der Förderschnecke aus der Anlage zu bekommen wurde nach Rücksprache mit dem Betreiber der Trockner wieder in Betreib genommen. Durch die hohe Temperatur geriet plötzlich auch ein Bereich des Hackgutlager in Brand. Der Einsatzleiter reagierte sofort und lies die Alarmstufe erhöhen um zusätzlich noch drei Feuerwehren für die Wasserversorgung zu bekommen. Mehreren Atemschutztrupps gelang es mit gezielten Löschangriffen und der regelmäßigen Kontrolle mittels Wärmebildkamera den Brand im Bereich des Holztrockners und des Zyklonen rasch unter Kontrolle zu bekommen. Der Brand im Hackgutlager wurde mittels Wasserwerfer und mehreren Strahlrohren bekämpft. Nach der Brandbekämpfung wurde der gesamte Bereich mit einer Wärmebildkamera abgesucht.

Verletzt wurde nach ersten Informationen bei dem Einsatz niemand, lediglich ein Feuerwehrmann musste auf Grund mäßiger Rauchgaseinatmung kurzzeitig vom Roten Kreuz Horn versorgt werden. Nach rund 7 Stunden konnte der Großteil der Einsatzkräfte wieder einrücken. Die Feuerwehr Gars bleib mit Unterstützung einiger Kameraden der FF Thunau noch Vorort um während der Ausräumarbeiten im Hachgutlager Nachlöscharbeiten durchzuführen.

Update 21:15 Uhr

Während der Ausräumarbeiten kam es neuerlich zu einem Brandausbruch im Hackgutlager. Sofort wurden wieder alle Feuerwehren alarmiert. Zusätzlich holte man sich die Drehleiter der FF Horn um einen gezielten Löschangriff von oben durchführen zu können. Dieser Brand konnte aber rasch gelöscht werden. Da man nun auch endlich die Verriegelungen des Staubboden öffnen konnte um auch hier nach eventueller Brandlast suchen zu könne wurde festgestellt das auch in diesem Bereich noch einige Glutnester vorhanden sind. Man entschloss sich den gesamten Bereich mit Löschschaum zu bedecken um am nächsten Tag diesen Kontrolliert abzusaugen.

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