Di. Jun 22nd, 2021

Am Freitag, 16. November 2018, fand die dritte Großübung beim Semmering-Basistunnel auf der Baustelle im niederösterreichischen Gloggnitz statt. Ein Brand sowie verletzte Personen gehörten zum Übungsszenario im bereits 3 Kilometer in den Berg gegrabenen Semmering-Basistunnel bei Gloggnitz. Um für diese Rettungssituation Routine zu erlangen, übten Feuerwehr, Rettung, Polizei, Baufirma und ÖBB-Infrastruktur das Zusammenspiel im Ernstfall. Die Alarmierungs- und Rettungskette funktionierte reibungslos, die großteils freiwilligen Einsatzkräfte zeigten erneut hohes Engagement und Professionalität.

Beim Bau des Semmering-Basistunnels sieht das Rettungskonzept ein inneres und ein äußeres Rettungsteam vor. Das innere Rettungsteam besteht aus eigens ausgebildetem Baustellenpersonal, das unter anderem als Lotsen fungiert. Das äußere Rettungsteam bilden die umliegenden Feuerwehren und weitere Einsatzkräfte. Bei regelmäßigen Übungen wird das Zusammenspiel der Rettungsteams und der Notfallorganisation geübt. Eine Sicherheitszentrale auf der Baustelle ist rund um die Uhr besetzt. Diese überwacht alle sicherheitstechnischen Einrichtungen untertage. Ständig ist erfasst, wie viele Personen sich wo untertage aufhalten.