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NÖ/ Bez. TU: Engelmannsbrunn: Dachmansarde brennt völlig aus!

Prasselnde Flammen aus den Fenstern des ersten Stockes und dem Dachstuhl erwarteten die ersten Feuerwehrleute, die am 24. Oktober um 23 Uhr bei einem Wohnhausbrand in der Bachgasse in Engelmannsbrunn eintrafen. Aus vorerst unbekannter Ursache war dort in der Dachmansardenwohnung ein Feuer ausgebrochen, das bis zu seiner Entdeckung bereits weite Teile des Hauses erfasst hatte. Bedauerlicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches eine männliche Person in dem betroffenen Zimmer. Sie wurde vom im Erdgeschoss wohnenden Hauseigentümer regungslos am Boden liegend entdeckt und couragiert aus Feuer und Rauch gerettet. Er zog den Schwerstverletzten über die Außenstiege in den Innenhof ins Freie. Laut Auskunft der Polizei erlitt der Mann jedoch lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde nach längerer Stabilisierung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 2 per Nachtflug in ein auf Brandverletzungen spezialisiertes Krankenhaus gebracht.

Da an einen Innenangriff zunächst nicht zu denken war, bauten die Kameraden Löschleitungen auf, mit denen mit der Brandbekämpfung durch das Fenster und über den Dachstuhl begonnen wurde. Erst nach Reduktion der Brandlast wagten sich schließlich auch Atemschutztrupps über eine Leiter und den Treppenaufgang ins Objekt vor. Da der Zwischenboden allerdings ohnehin schon marod war und dessen Gewicht durch das Löschwasser weiter zunahm, entschied der Einsatzleiter schließlich, das Obergeschoss nicht mehr zu betreten. Weil sich das Brandobjekt in beengter Lage am Ende einer Sackgasse befindet, wurden die weiteren Feuerwehrfahrzeuge bereits bei der Zufahrt abgefangen. Sie warteten in einem „Bereitschaftsraum“ einige hundert Meter vom Wohnhaus entfernt auf die Zuteilung von Aufgaben.

Nach rund einer Stunde gelang es schließlich, die offenen Flammen niederzuschlagen. Mittels Wärmebildkamera begaben sich weitere Atemschutztrupps im Anschluss auf die Suche nach Glutnestern. Nach Mitternacht konnte die Anzahl der eingesetzten Feuerwehren reduziert werden. Nach mehrmaliger Nachkontrolle verließen die meisten Kameraden schließlich um 2.15 Uhr den Einsatzort. Insgesamt waren 122 Kameraden aus der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram und der benachbarten Gemeinde Fels am Wagram im Einsatz. Zur Klärung der Brandursache nahm die Polizei noch in der Nacht Ermittlungen auf.

Fotos und Text: FF Kirchberg am Wagram

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