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NÖ: Bezirk Neunkirchen nach schweren Unwettern zum Katastrophengebiet erklärt!

Im Bezirk Neunkirchen sind am Dienstagnachmittag neuerlich Unwetter niedergegangen. Sie waren laut Feuerwehr „noch heftiger“ als zuletzt. Die Bezirkshauptmannschaft erklärte den Bezirk zum Katastrophengebiet.

Getroffen wurden unter anderem die Orte Thomasberg, Edlitz, Hochegg in der Gemeinde Grimmenstein und Willendorf (alle Bezirk Neunkirchen). Laut Resperger rückten 68 Feuerwehren mit etwa 650 Mann aus. Durch das Unwetter seien Dutzende Keller unter Wasser gesetzt, Straßen überflutet und Äcker abgeschwemmt worden, hieß es am frühen Dienstagnachmittag. Außerdem gab es Meldungen von Hagelschauern. Heftige Unwetter hatte es im Bezirk zuletzt erst vergangenen Mittwoch gegeben.

In Otterthal mussten gebrechliche Personen von der Feuerwehr aus ihren Häusern gebracht werden, weil das Wasser schon in die Wohnräume eingedrungen war. In der Gemeinde Enzenreith wurde eine Brücke über den Syhrnbach weggerissen. Bundes- und Landesstraßen wurden in einigen Gemeinden im Bezirk teilweise hüfthoch überschwemmt und mussten gesperrt werden. Kleine harmlose Bäche verwandelten sich binnen kurzer Zeit in reißende Flüsse. Ein Rettungsfahrzeug blieb laut Feuerwehr mit einem Patienten an Bord in einer Mure stecken.

„Die Lage hat sich in den Unwettergebieten im Bezirk Neunkirchen teilweise dramatisch zugespitzt“, so Resperger gegenüber noe.ORF.at. „Die Feuerwehren mussten sich mühsam in die Einsatzgebiete vorkämpfen. Hunderte Sandsäcke sind bereits vor Ort, um Häuser vor Muren und Wassereintritt zu schützen.“

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) äußerte sich noch am Abend zu den Unwettern. Er kündigte den Betroffenen Zahlungen aus dem Katastrophenfonds an. Konkrete Zahlen dazu konnte Pernkopf am Dienstag noch nicht nennen. Nun sei es wichtig, dass die Schadenskommissionen rasch arbeiten würden, erklärte er. Am späten Dienstagabend verschlechterte sich die Lage schließlich erneut. Das Rote Kreuz richtete daraufhin Notschlafstellen ein.

Text: ORF NÖ

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