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NÖ/ Bez. TU: Wohnhausbrand in Jettsdorf

Aus derzeit noch unbekannter Ursache brach am frühen Morgen des 17.11.2017 in einem Wohnhaus in Jettsdorf ein Brand aus. Während sich die Bewohner noch rechtzeitig retten konnten, kam für zwei Haustiere jede Hilfe zu spät. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die Feuerwehren Jettsdorf und Grafenwörth an der Einsatzstelle ein. Während ein Trupp aus Jettsdorf durch die Fenster einen Außenangriff zum Brechen der Brandlast begann, ging gleichzeitig ein Trupp aus Grafenwörth ins Gebäude zum Löschangriff vor. Dabei wurden auch die beiden noch vermissten Haustiere (ein Hund und ein Vogel) tot aufgefunden.

Mit den beiden Löschleitungen war das Feuer rasch unter Kontrolle. Die mittlerweile eingetroffenen Feuerwehren Feuersbrunn, Seebarn und Wagram stellten weitere Atemschutztrupps und belüfteten das Brandobjekt. Gemeinsam mit den Brandursachenermittlern der Polizei wurde anschließend das Objekt gesichert und mit der erst kürzlich beschafften Wärmebildkamera der FF Jettsdorf auf Glutnester kontrolliert. Das Rote Kreuz stellte für die gesamte Einsatzdauer eine Mannschaft zur Erstversorgung von Verletzten bei, die jedoch glücklicherweise nicht eingreifen musste.

Zurück im Feuerwehrhaus setzten die Grafenwörther Feuerwehrleute nach über zwei Stunden Einsatz noch die Ausrüstung wieder instand: Atemluftflaschen füllen, alle Einsatzfahrzeuge wieder bestücken, Schläuche reinigen, Bekleidung grob reinigen. Gegen 04:00 Uhr gingen die letzten Feuerwehrmitglieder dann wieder ins Bett für zumindest ein wenig Schlaf.

Die Feuerwehr Grafenwörth informiert: Besonders nachts können sich Brände oft ungehindert im Schlaf entwickeln bevor sie bemerkt werden. Mit einem Heimrauchmelder für weniger als 20€ kann die Entdeckungszeit eines Brandes drastisch reduziert werden, wodurch Sie wertvolle Zeit für Ihre Flucht gewinnen und die Feuerwehr schneller eingreifen kann.

Fotos und Text: FF Grafenwörth

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