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STMK/ Bez. DL: Wirtschaftsgebäudebrand in Deutschlandsberg

Ein Nebengebäude eines Wohnhauses wurde in den Abendstunden des 06. November ein Raub der Flammen. Das Gebäude brannte völlig aus, 6 Feuerwehren standen stundenlang im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

 

Am Abend des 06. November heulten die Sirenen der Feuerwehren Deutschlandsberg, Frauental a.d.L, Freidorf a.d.L und Wildbach. Grund für die Alarmierung war ein Wirtschaftsgebäudebrand in Deutschlandsberg. Bereits auf der Anfahrt war der Brand weithin sichtbar. Am Einsatzort angelangt erging umgehend der Befehl das nebenstehende Wohnhaus zu schützen. Mittels Hydroschild übernahm die FF Frauental nicht nur den Schutz des Wohngebäudes, sondern stellten auf einen Atemschutztrupp für die Brandbekämpfung. Umgehend wurde über mehrere Zubringleitungen (6 C-Leitungen) ein Außenangriff durch die Wehren Deutschlandsberg, Frauental und Freidorf vorgenommen. Als Atemschutz-Reservetrupp wurde die FF Schamberg alarmiert, welche kurze Zeit später am Einsatzort eintraf.

Ebenso erging der Befehl von Einsatzleiter ABI Dr. Gerald Lichtenegger neben der Brandbekämpfung auch für die notwendige Ausleuchtung der Einsatzstelle zu sorgen. Das Einsatzleitfahrzeug der FF Wildbach übernahm die Außenüberwachung der Atemschutztrupps, sowie die Dokumentation des Einsatzgeschehens.

Da über dem Gebäude eine Stromleitung verläuft, musst der Strom bis auf weiteres abgeschaltet werden um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden. Die Brandbekämpfung selbst gestaltet sich als sehr schwierig, da im Brandobjekt Holzbretter gelagert waren, welche erst nach dem ablöschen des Dachstuhles nach und nach aus dem Gebäude entfernt werden konnten. Zusätzlich gaben die Besitzer an, dass sich eine Gasflasche innerhalb des Gebäudes befand, welche glücklicherweise rasch aufgefunden und nach draußen gebracht werden konnte.

Die Atemschutzgeräteträger der 5 Wehren wurden in Summe 8-mal zur Brandbekämpfung zum/in das Brandobjekt geschickt. Mittels Wärmebildkamera wurde das Gebäude laufend auf versteckte Glutnester untersucht und diese gelöscht.

Im Verlauf des Einsatzes wurde seitens der Einsatzleitung das WLF Magna (Atemschutzfüllstation) zum Einsatzort alarmiert. Hier konnten die Kameraden die leeren Atemschutzflaschen wieder befüllen lassen und wieder Einsatzbereit machen.

Erst gegen 01:00 Uhr morgens konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Kameraden begannen mit der Versorgung der Gerätschaften und begaben sich wieder in Ihre Rüsthäuser. Die zuständige Feuerwehr Deutschlandsberg stellt bis in die frühen Morgenstunden die Brandsicherheitswache am Einsatzort.

 

Im Einsatz standen:

6 Feuerwehren, 17 Fahrzeuge, 79 Mann
Rotes Kreuz. 1 Fahrzeug, 4 Mann
Polizei, 1 Fahrzeug, 2 Mann

Text und Bilder: LM d.V. Hannes Mörth / Pressebeauftragter Abschnitt 1

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