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NÖ/ Bez. NK: UA – Übung in Würflach Hettmannsdorf

Am vergangenen Samstag fand die diesjährige UA-Übung des UA 3 Hohe Wand in Würflach statt. Gemeinsam mit dem RK-Neunkirchen wurde der Ernstfall im Gemeindeamt in Würflach geübt. Übungsannahme war eine Heizkesselexplosion im Keller des Gemeindeamtes wodurch 4 Personen in den Kellerräumlichkeiten verletzt wurden bzw. Rauchgasvergiftungen erlitten. Durch die Explosion sowie dem Brand kam es zum Einsturz des Stiegenhauses sowie zur starken Rauchentwicklung in den angrenzenden Räumlichkeiten. Im selbigen Gebäude befindet sich der Kindergarten, der Hort wie auch die Bibliothek. Annahme war ein normaler Nachmittag während der Woche wo sich in allen 3 Räumlichkeiten Kinder bzw. Jugendliche aufhalten. Die 25 Statisten wurden von Kindern der VS-Würflach, der FF-Jugend Würflach-Hettmannsdorf und Willendorf sowie Jugendliche aus dem Ort gespielt.

Um 15:30 wurde durch die BAZ Neunkirchen eine stille B2 – Alarmierung für dieses Objekt ausgelöst. Hierbei wurden neben den Feuerwehren des UA 3 Hohe Wand (FF Willendorf, FF Willendorf-Dörfles, FF Höflein a.d. Hohen Wand, Grünbach-Schrattenbach) auch noch die FF St.Egyden/Steinfeld-Gerasdorf, die FF Ternitz-Raglitz, sowie der Steig Ternitz-St.Johann alarmiert. Zeitgleich setzten sich auch 3 Fahrzeuge des RK-Neunkirchen in Richtung des Einsatzobjektes in Bewegung. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde sofort mit einem Innenangriff unter schweren Atemschutz begonnen um in den stark verrauchten Kellerräumen die vermissten Personen zu suchen. Die nach und nach eintreffenden Feuerwehren unterstützten die ortsansässige Feuerwehr mit zusätzlichen Atemschutztrupps sowie mit der Brandbekämpfung und Evakuierung. Die Kinder, die zu diesem Zeitpunkt noch immer in den darüber liegenden Räumen eingeschlossen waren, wurden nach und nach, zum Teil mit Fluchthauben zum Teil über Leiter in Sicherheit gebracht und den warteten Eltern übergeben. Für die Kinder in der Bücherei, welche direkt unter dem Dach untergebracht ist, blieb aufgrund des eingestürzten Stiegenhauses nur der Weg durchs Fenster. Die Kinder wurden mittels Steig Ternitz-St.Johann sicher nach unten befördert. Die 4, zum Teil schwer verletzten Personen wurden nach deren Rettung dem RK zur Erstversorgung übergeben. Nach rund 1 Stunde konnte „Brand Aus“ geben werden.

Nachdem alle eingesetzten Geräte versorgt waren, wurde im Feuerwehrhaus Würflach-Hettmannsdorf die Übungsnachbesprechung abgehalten.

Ein besonderer Dank gilt auf diesem Wege dem Roten Kreuz Neunkirchen, sowie den Kindern die sich bereit erklärt haben, an dieser Übungen teil zu nehmen und somit für eine möglichst reale Übungsatmosphäre gesorgt haben.

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