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NÖ/ Bez. WN: Waldbrand Großmittel / Haschendorf

Auf Grund einer unklaren, und wie es sich wenig später herausstellte, falsche Orts- und Lageangabe wurde am Mittwochen den 08. 08.2017 um 16:25 Uhr der Kommandant der FF Haschendorf über eine leichte Rauchentwicklung in Fahrrichtung Sollenau, nach der Kaserne Großmittel informiert. Zur Kontrolle wurde eine stille Alarmierung für die FF Haschendorf angefordert. Kurz vor der Ausfahrt wurde der Einsatzleiter informiert, das die Landesstraße 159 stark verraucht sei. Die Alarmierung wurde sofort auf Alarmierung gem. Alarmplan Großmittel (FF Haschendorf, FF Ebenfurth FF Siegersdorf) geändert und unmittelbar wurde mit dem ersten Tanklöschfahrzeug ausgerückt.

 

Bei der Anfahrt konnte schon von der Ferne recht leicht festgestellt werden, das es sich um keine leichte Rauchentwicklung handelte und sich der Brand nicht nach der Kaserne befindest sondern weit davor in unmittelbarer Nähe zum EHZ Haschendorf.

Mit den Tanklöschfahrzeugen der FF Haschendorf und der FF Ebenfurth wurde von der westlichen Seite begonnen ein weitere Ausbreitung des Brandes in nördlicher und südlicher Richtung (und somit weiter in den Wald hinein) zu verhindern. Das Tanklöschfahrzeug der FF Siegersdorf, deren Alarmierung erfolgte etwas zeitverzögert, erhielt auf den Auftrag das ausbreiten des Brandes auf der östlichen Seite einzudämmen. Mit der Pumpe Siegersdorf wurde vom Haschendorfer See eine Füllstelle für die Tanklöschfahrzeuge errichtet, die in weiterer Folge sehr stark frequentiert wurde.

Da in der ersten Phase das Löschen des Brandes nur unter Atemschutz möglich war, wurde die FF Sollenau einerseits zur Unterstützung der Löscharbeiten von der östlichen Seite und mit dem Atemluftcontainer zum Befüllen der verbrauchten Atemluftflaschen angefordert. In weiterer Folge erfolgte die Alarmierung der FF Felixdorf für die Wasserversorgung der Tanklöschfahrzeuge auf der Ostseite (RLF 4000 Sollenau, RLF 3000 Sollenau, TLF 2000 Siegersdorf), Tankwagenpendelverkehr zwischen Haschendorfer See und Einsatzstelle und Verstärkung mit Man Power bei den kräfteraubenden Löscharbeiten, teilweise immer noch unter Atemschutz.

Die Einsatzfahrzeuge auf der Westseite wurden mit durch WLF Ebenfurth mit ihren 9.000L Tankaufleger und RLF 1000 Sollenau versorgt.

Gegen 20:30 Uhr konnte, bis auf einige wenige Glutnester Brand Aus gemeldet werden und mit den Aufräumungsarbeiten, vor allem jedoch mit den arbeitsintensiven Reinigungsarbeiten begonnen werden.

Um 22:00 Uhr rückte die FF Haschendorf noch einmal in das Brandgebiet aus. Bei der Nachkontrolle wurden mehrere Glutnester, meist stark glosende Baumstämme, abgelöscht.

 

Einsetzte Kräfte:

FF Haschendorf
FF Ebenfurth
FF Siegersdorf
FF Sollenau
FF Felixdorf
PI Eggendorf

Fotos und Text: FF Haschendorf

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