Do. Mrz 4th, 2021

Derzeit finden seit einigen Tagen aufsehenerregende Schwertransporterfahrten durch das Feistritztal im Bezirk Neunkirchen statt. Grund dafür ist die Errichtung einer neuen Windkraftanlage in Rettenegg (Stmk). Die Teile für die Windräder zu Ihrem Bestimmungsort zu liefern, bringt allerdings einen enormen Logistischen sowie Transporttechnischen Aufwand mit sich.

Sechs Windkraftanlagen sind auf dem Herrenstein (Bezirksgrenze STMK – zwischen Weiz und Hartberg – Fürstenfeld) geplant. Um die Anlagen zu errichten, müssen die Riesenräder allerdings in Ihre Einzelteile zerlegt, und von niederösterreichischer Seite aus über den Feistritzsattel mit Schwertransportern transportiert werden. Wer die Strecke kennt, weiß dass es auf dieser Route zahlreiche Engstellen und Kurven gibt, wo dem Fahrer des Schwertransporters alles an Geschick und Können abverlangt wird.

Derzeit finden die Transporte der Flügelblätter statt. Ein solch ein Flügelblatt hat eine Länge von 54 Metern und ein Gewicht von 12 Tonnen. Um die Route auf der L134 von Grottendorf (Gde. Feistritz am Wechsel) Richtung Feistritzsattel und Rettenegg nicht Abschnittsweise komplett zu sperren, sorgen Begleitfahrzeuge welche vorausfahren, für eine sichere Durchfahrt des Schwertransporters. Lediglich kurzzeitige Anhaltungen des Verkehrs auf beiden Seiten sind erforderlich.

Während das Riesenblatt von Grottendorf – Feistritzwald (Stmk) mit einem Landstraßentauglichen Spezialfahrzeug transportiert wird, muss es auf der steirischen Seite auf einen Bergtransporter umgeladen werden, welches das Flügelblatt die letzten vier Kilometer auf den Herrenstein bringt. Wenn die sechs Anlagen in Rettenegg stehen, sollen sie eine Leistung von 19,95 Megawatt haben.