Mi. Jun 23rd, 2021

Am Freitagabend fand in Sarasdorf eine Unterabschnittsübung statt. Annahme war es, dass der Kindergarten im Normalbetrieb brennt. Die Mitglieder der Feuerwehrjugend  simulierten die vermissten Kinder.

Um Realitätsnahe Zeiten zu erfahren, wurden die Feuerwehren direkt aus den Feuerwehrhäusern alarmiert. Unter schwerem Atemschutz suchten mehrere Trupps die Kinder. Da die Gegebenheiten nicht für jeden bekannt waren, wurde der Kindergarten nicht verraucht. Da bei solch einem Szenario auch die der Hubsteiger aus Mannersdorf im Alarmplan steht, wurde dieser ebenfalls alarmiert. Teile der Kinder mussten über den ersten Stock mittels Hubsteiger gerettet werden. Um die Übung attraktiver zu gestalten wurde etwas verspätet ein Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen simuliert. Sofort wurden Kräfte die beim Brand nicht benötigt werden abgestellt, um den Verkehrsunfall abzuarbeiten.

„Schlussendlich kann man nur sagen, dass die Übung ein Erfolg war“, so Kommandant Jochen Spitzhüttl. „Die Prämisse lag nicht auf Schnelligkeit, sondern auf die Effektivität und auf den Lernfaktor. Man muss das Zusammenspiel regelmäßig für den Ernstfall üben.“ Nach ca. 1.5 Stunden konnten beide Übungsszenarien beendet werden und nachbesprochen werden. Der Dank der beteiligten Feuerwehren galt der FF Sarasdorf für die Kreativität und das Engagement solche Übungen abzuhalten.

Fotos: ED – Schulz