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NÖ/ Bez. ME: Hochwasserschutzübung in Melk

Am Freitag um 11.15 Uhr wurde der Gemeindeeinsatzstab einberufen. Um 12.30 Uhr wurden dann die Einsatzkräfte von Feuerwehr Melk und Spielberg-Pielach, die Melker Pioniere, Rotem Kreuz und Polizei alarmiert. Ausgangslage der Übung war ein drohendes hundertjährliches Hochwasser auf der Donau.

Um 13 Uhr informierte Bürgermeister Thomas Widrich im Wirtschaftshof die Einsatzkräfte über die Lage. Die laut Alarmplan vorgesehene Übung wird fast vollständig durchgeführt – einzig die vorgesehenen Evakuierungen in den gefährdeten Bereichen werden im Zuge der Übung nicht umgesetzt. Es gehen allerdings dennoch zwei Trupps zu den Anrainern. Aktuelle haben 29 Anrainer kein Ersatzquartier für einen Notfall. Für sie errichtet das Rote Kreuz im Turnsaal der Hauptschule ein Notlager. Dieses Lager kann im Laufe der Übung auch besichtigt werden. Angesetzt ist die Übung am Freitag bis 20 Uhr. Kurz vor Übungsende wird der Hochwasserdamm an der B1 geöffnet. Die Bundesstraße ist dann bis 8 Uhr Früh für den Verkehr offen. Am Samstag wird wieder gesperrt und der gesamte Hochwasserschutz abgebaut und die Dammelemente in das Hochwasserschutzlager im Wirtschaftshof zurück transportiert.

Am Samstag 12 Uhr ist die Übung laut derzeitigem Stand beendet. An der Übung nehmen folgende Einsatzorganisationen teil: Gemeindeeinsatzstab: 21 Mann Feuerwehr Melk, Spielberg/Pielach und Weiten: 35

Bundesheer – Melker Pioniere: 14 Mann
Wirtschaftshof: 17 Mann
Polizei: 4 Beamte
Rotes Kreuz: 4 Mann ab 16 Uhr insgesamt 11 Mann
Gesamt: 95 Mann

 

Fakten zum Hochwasserschutz in Melk

Die Stadt Melk finanziert 4,1 Millionen Euro von den Gesamtkosten in Höhe von 14,5 Millionen Euro.
Der Hochwasserschutzdamm entlang der B1 hat eine Gesamtlänge von 540 Metern. Die maximale Höhe des Dammes reicht 2,5 Meter über das Niveau der Bundesstraße. Die Säulen und Lamellen der Untergrundabdichtung reichen bis zu sieben Meter unter das Niveau der Bundesstraße. Die Mobilelemente haben eine Gesamtfläche von 1.100 m2.
Die Pumpen in den beiden Pumpwerken haben eine Gesamtleistung von 3.000 Liter pro Sekunde.
Der Spatenstich für den Hochwasserschutz erfolgte im März 2013. Von 4. bis 7. September 2014 wurde die Anlage mit einem großen Fest eröffnet.

Fotos: ED – Steyrer

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