Mi. Mrz 3rd, 2021

Am 4. September um 20:15 Uhr heulten in der Gemeinde Payerbach die Sirenen. Grund dafür war ein alarmierter Küchenbrand in der Hauptstraße. Da sich zum Zeitpunkt einige Kameraden im Feuerwehrhaus befanden, konnte unverzüglich ausgerückt werden. Nach der Erkundung des Einsatzleiters, konnte folgende Lage festgestellt werden: Aus dem Dachboden drang dichter Rauch, welcher durch einen Brand in der Lüftungsanlage entstand. Der erste Atemschutztrupp der FF Payerbach konnte den Brand im Bereich der Filteranlage rasch lokalisieren, eindämmen und ablöschen. Zeitgleich wurde der Druckbelüfter in Stellung gebracht, um die Rauchgase aus dem Dachboden zu entfernen. Die ebenso alarmierten Feuerwehren Küb und Schlöglmühl stellten die Atemschutzreserven. Die FF Küb führte die Nachlöscharbeiten durch. Der in Brand geratene Filter der Lüftungsanlage wurde zerlegt und im Freien zur Gänze abgekühlt. Das Atemluftfahrzeug des Abschnittes Gloggnitz wurde zum Atemluftflaschenfüllen nachalarmiert. Der Brand, der durch heisses Fett in der Küche entstand, breitete sich über die Lüftungsanlage bis in den Dachboden aus. Der Fettbrand in der Küche selbst konnte vom Besitzer gelöscht werden. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Dachstuhlbrand und dadurch größerer Schaden verhindert werden. Die FF Payerbach möchte sich für die gute Zusammenarbeit bei den Nachbarfeuerwehren, sowie beim Roten Kreuz und der Polizei bedanken.

Im Einsatz: FF Payerbach mit TLFA 2000, LFA-B, MTFA, VFA und 22 Mann, FF Küb, FF Schlöglmühl, BTF Huyck Wangner Austria, Polizei Reichenau sowie das Rote Kreuz

Fotos und Text: FF Payerbach