Do. Mrz 4th, 2021

Gegen 14:40 Uhr brach in einem Waldgebiet östlich von Gilgenberg ein Waldbrand aus. Die ersteintreffenden Löschmannschaften ließen unverzüglich auf die höchste Alarmstufe B4 erhöhen. Um Löschwasser in den Einsatzraum zu bekommen, mussten mehrere Relaisleitungen mit einer Länge von rund 2 Kilometer vom „Sauteich“ gelegt. Unterstützt wurde die Feuerwehren von Landwirten mit insgesamt 24 Güllefässern. Erschwerend für die Brandbekämpfung war zusätzlich der starke Ostwind, welcher immer wieder neue Brandstellen und Glutnester anfachte.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnte teilweise nur unter schweren Atemschutz gearbeitet werden. An einem Waldweg, welcher das in Brand stehende Waldstück von einem zweiten trennt, wurde von den Feuerwehrleuten eine „Verteidigungslinie“ errichtet, wo der Brand aufgehalten wurde. Dieses Waldgebiet befand sich rund 150 Meter von den ersten Häusern der Ortschaft Gilgenberg entfernt. Die Bodentrupps wurden bei der Brandbekämpfung zusätzlich von einem Hubschrauber des BMI aus der Luft unterstützt.

Der massive Löscheinsatz der Helfer zeigte rasch Wirkung. Nach den schweißtreibenden Nachlöscharbeiten konnte gegen 19 Uhr vom Einsatzleiter „Brand Aus“ gegeben werden. In der Nacht wird eine Brandwache von gehalten. Beim Waldbrand standen insgesamt 17 Feuerwehren mit 215 Mitgliedern, darunter die Flugdienst Basisgruppe Nord, das Rote Kreuz, die Polizei sowie der Hubschrauber des BMI im Einsatz. Die Brandursache ist noch unbekannt. Verletzt wurde niemand. „Insgesamt waren durch das Feuer rund 5 Hektar Unterholz betroffen“, so Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando NÖ.

Fotos: ED – Führer