Mi. Mai 12th, 2021

Am 23.07.2015 wurde die FF-Haschendorf innerhalb von 4 Stunden zu 3 Brandeinsätze nach Großmittel alarmiert

 

Um 10:17 Uhr erfolgte die erste Alarmierung zu einem Flurbrand am GÜPL Großmittel. Zunächst wurde vermutet, dass sich der Waldbrand vom Vortag (22.07.2105) wieder entzündet hat. Am Einsatzort angelangt, stellte sich heraus, dass der Brand zwar in der Nähe der alten Brandstelle lag, aber auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Mehrere aufflackernde Glutnester wurde mittels HD-Rohr von Tank 2 Haschendorf (TLF-A 2000) abgelöscht. Tank 1 Haschendorf (TLF 1000) kontrollierte zwischenzeitlich die abgelöschten Brandherde vom 22.07.2015. Um 10:45 Uhr konnte wieder die Einsatzbereitschaft der BAZ Wiener Neustadt gemeldet werden.

Eingesetzte Kräfte:

FF-Haschendorf (TLF 1000, TLF-A 2000)
Bundesheer (OvD)

 

Um 10:51 Uhr, mitten in den Reinigungsarbeiten vom ersten Flurbrand, erfolgte über Funk von der BAZ Wiener Neustadt die Information, das im selben Bereich ein Brand beobachtet wurde. Tank 2 Haschendorf (TLF-A 2000) rückte mit der im Haus befindlichen Mannschaft sofort aus, während von der BAZ die Alarmstufe B1 (Alarmierung FF Haschendorf, FF Ebenfurth und FF Siegersdorf) ausgelöst wurde. Diesmal lag der Brand im Föhrenwald. Mehrere kleinere Baumgruppen standen im Vollbrand. Diese konnten mit dem Hochdruckschlauch vom Tank 2 rasch abgelöscht werden. Der kurz danach eintreffende Tank 1 Haschendorf übernahm das ablöschen des ca. 100m² großen Wiesenbrandes. Durch eine schnelle und effiziente Brandbekämpfung konnten die alarmierten Feuerwehren Siegersdorf und Ebenfurth bei deren Anfahrten storniert werden. Um 11:17 Uhr konnte wieder die Einsatzbereitschaft an die BAZ Wiener Neustadt gemeldet werden.

Eingesetzte Kräfte:

FF-Haschendorf (TLF 1000, TLF-A 2000, MTF)
Bundesheer (OvD)
PI Eggendorf
FF-Siegersdorf (bei der Anfahrt storniert)
FF-Ebenfurth (bei der Anfahrt storniert)

 

Die Ruhe währte nur kurz. Um 11:46 Uhr – Alarmierung zu Flur- und Waldbrand in Großmittel. Ca. 400m² Unterholz im Föhrenwald standen in Brand. Von Tank 1 und Tank 2 Haschendorf wurden mehrere Löschleitungen vorgenommen um ein Übergreifen des Bodenbrandes auf die Baumwipfel der Schwarzföhren zu verhindern. Die löschmaßnahmen wurden von den eintreffenden Tanklöschfahrzeugen aus Ebenfurth und Siegersdorf durch Vornahme von mehreren Strahlrohren unterstützt. Wie bereits am Vortag erfolgte für die Dauer der Löscharbeiten eine Totalsperre der LH 159. Die Exekutive wurde dabei vom Bundesheer unterstützt. Nach einer intensiven Befeuchtung der Brandränder und der betroffenen Bäume, vornehmlich der Baumwipfel, konnte mit den intensiven Reinigungsarbeiten begonnen werden. Um 14:00 Uhr konnten alle Feuerwehren deren zugehörigen Bezirksalarmzentralen die Einsatzbereitschaft melden.

Eingesetzte Kräfte:

FF-Haschendorf (TLF 1000, TLF-A 2000, MTF)
Bundesheer (OvD)
PI Eggendorf
FF-Siegersdorf (TLF-A 2000)
FF-Ebenfurth (TLF 2000, TLF-A 4000, VF)

Fotos und Text: FF Haschendorf – Eduard Schlögl