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NÖ/ Bez. BL: 200 Einsatzkräfte üben Brand auf einer Fähre / Hainburg – Donau

Am 18.04.2015 fand in Hainburg an der Donau eine Großübung statt. Übungsannahme war es, dass eine Fähre zwischen Theben und Hainburg in Brand gerät und  eine Notlandung im Bereich Kulturfabrik Hainburg am rechten Donauufer durchführen muss. Insgesamt waren rund 35 Personen zu retten.

Laut dieser Alarmierung rückten sofort die Feuerwehren Hainburg, Wolfsthal, Berg, Bad Deutsch Altenburg, Petronell-Carnuntum, Haslau/Donau und Bruck/Leitha mit diversesten Straßenfahrzeugen aus. Da es sich aber um einen Brand auf einem Schiff handelte, musste eine sichere Rettung auch über den Wasserweg gesichert sein. So waren neben dem Boot Hainburg, die Boote Wildungsmauer, Stopfenreuth, Marchegg und Orth/Donau eingesetzt.

Mittels Drehleitern konnte ein erster Zugangsweg für die Blaulichtorganisationen geschaffen werden. Hier war ein enges Zusammenarbeiten zwischen Feuerwehr und Rettung erforderlich. Die Atemschutztrupps wurden zur Lageerkundung und Menschenrettung in die unteren Decks des Schiffes geschickt. Die geretteten Personen wurden im  Anschluss an das Rote Kreuz übergeben, so dass diese eine Triage durchführen konnten. Personen, die gehen konnten wurden sofort über den Wasserweg gerettet. Komparsen, die Verletzungen hatten, wo Gehen nicht möglich war, wurden mittels Drehleiter gerettet und sofort erstversorgt.

Nach ca. 90 Minuten konnten alle Personen gerettet werden und der Brand war gelöscht. „Es hat sich hier sicher um einen optimalen Platz gehandelt, bei dem wir unsere Fahrzeuge wasserseitig und landseitig optimal einsetzen konnten“, so Kommandant Christian Edlinger. „Man darf aber dennoch nicht vergessen, dass es sich nicht immer um den Optimalfall handelt. Wir werden unsere Fehler besprechen und eine kommende Übung sicherlich schwieriger gestalten. Ein großer Dank ergeht an die Via Donau, die an uns heran getreten ist, diese Übung durchzuführen.“

Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei übten ein Szenario, von dem wir hoffentlich verschont bleiben.

Fotos: ED – Schulz

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