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NÖ/ Bez. St. Pölten: Großbrand – Landwirtschaftl. Objekt in Wimmersdorf

Gegen 20:30 Uhr wurden am Mittwochabend (04.03.2015) 9 Feuerwehren des Abschnittes Neulengbach (Bez. St. Pölten) zu einem Großbrand auf einem Landwirtschaftlichen Anwesen in Wimmersdorf (Gemeinde Asperhofen) alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort war der Feuerschein sowie die Rauchentwicklung sichtbar.

Den ersteintreffenden Feuerwehrkräften bot sich folgendes Bild: Vom Vierkanthof stand das ehemalige Stallgebäude sowie das angrenzende Wohngebäude bereits in Vollbrand. Rasch stellte sich heraus, dass sich glücklicherweise keine Personen im Gebäude befinden. Ein umfassender Aussenangriff von mehreren Seiten wurde gestartet. Vorrangig galt es, die im Ortsverband unmittelbar angrenzenden Häuser und die nicht betroffenen landwirtschaftlichen Gebäudeteile zu schützen.

Zusätzlich dazu, wurde unter schweren Atemschutz ein Innenangriff vorgenommen. Immer wieder wurde der Brand im oberen Dachbereich, wo Stroh gelagert war, angefacht. Erst der Einsatz eines Kranfahrzeuges machte ein Ausräumen des brennenden Strohs möglich. Mittels Greifer wurde das Stroh ausgeräumt, zerteilt und gezielt abgelöscht. Trotz des raschen und effizienten Einsatzes der Feuerwehren, entstand am Gehöft schwerer Schaden. Neben diversen Gerätschaften wurde unter anderem auch ein Kleinbus und ein Traktor ein Raub der Flammen. Weiters befanden sich 5 Gasflaschen im Brandobjekt, die laut Besitzer alle samt in der Erstphase detoniert sind.

Eine große Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar. Von zwei Löschteichen wurde über eine Ralaisleitung das Löschwasser unter Einbindung mehrerer Pumpen zum Brandobjekt befördert. Zur Auffüllung der verbrauchten Atemschutzflaschen, wurde ein mobiler Atemschutzkompressor sowie ein Atemschutzsammelplatz am Einsatzort aufgebaut. 27 Atemschutztrupps standen während des gesamten Löscheinsatzes im Atemschutzeinsatz.

Nach rund 8 Stunden konnte von der Einsatzleitung „Brand aus“ gegeben werden. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Die Exekutive hat die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Insgesamt standen 9 Feuerwehren mit 127 Mitgliedern und 22 Fahrzeugen im Einsatz. Weiters stand das Rote Kreuz sowie die Polizei im Einsatz.

Fotos: ED – Pongracic

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