Do. Sep 16th, 2021

Die milden Temperaturen des heutigen Tages (10.01.2015) führten zu einer massiven Schneeschmelze in den höheren Lagen. In den frühen Morgenstunden löste bereits der Hochwasservoralarm der Schwarza im Höllental aus. Die Feuerwehren entlang der Schwarza mussten laufend zu Kontrollfahrten ausrücken. Weiters mussten durch das angeschwemmte Treibholz Verklauslungen an den Wehranlagen gelöst werden. Mittlerweile entspannt sich die Situation langsam aber sicher. Die Schwarza hatte im Bereich Singerin (Höllental) einen Höchststand von 285 cm und eine Durchflussmenge von 80,8 Kubikmeter.


Zusätzlich zu den Hochwasserbedingten Einsätzen, mussten die Feuerwehren im Bezirk Neunkirchen zu insgesamt 51 Sturmschäden ausrücken. Einsatzschwerpunkt war das Stadtgebiet von Neunkirchen. Mehrere Blechdachteile von Gebäuden wurden durch die starken Sturmböen abgedeckt. Weiters mussten an mehreren Schadstellen, lose Dachziegel entfernt werden, um die Gefahr vom herabstürzen auf Gehwege und Passanten zu bannen. Im Bereich Sparkasse Neunkirchen stürzte ein Baum auf zwei geparkte Fahrzeuge und beschädigte diese. Beim Neubau des Landeskrankenhauses Neunkirchen verwehte der Wind Baumaterialen auf dem Flachdach. Diese mussten beschwert und mit einem Netz gesichert werden. Neben dem Stadtgebiet von Neunkirchen mussten auch die Feuerwehren im Raum Ternitz und Gloggnitz zu Sturmschäden ausrücken. Auch hier galt es umgestürzte Bäume und lose Dachteile zu entfernen. Am Nachmittag hat sich auch die Sturmlage entspannt. Anhand der Schadensbilder ist der Bezirk mit einem blauen Auge davongekommen. Verletzte gab es zum Glück keine.


Fotos: ED – Lechner