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NÖ/ Bez. NK: Großeinsatz nach Brand in Asylheim in Grünbach Schrattenbach

Nachdem der Jahreswechsel ungewöhnlich ruhig verlaufen ist im Bezirk Neunkirchen (es gab lediglich einen Baumbrand in Saubersdorf und einen Müllbehälterbrand in Würflach), kam es gegen 1:30 Uhr zu einem Großeinsatz in Grünbach Schrattenbach.

In einem Asylheim kam es zu einem Feuer. Die ersten Feuerwehren wurden gegen 1:30 Uhr zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen meterhohe Flammen aus dem Dachgeschoß. Die Heimbewohner liefen in Panik umher. Zwei Personen lagen schwer verletzt vor dem brennenden Haus. Unverzüglich wurde vom Einsatzleiter auf die höchste Alarmstufe B4 erhöht und insgesamt 11 Feuerwehren zum Einsatz beordert. Aufgrund der hohen Anzahl von Bewohnern wurde auch ein Großaufgebot an Rot Kreuz Manschaft zum Einsatzort entsandt.

Um die Versorgung professionell zu koordinieren, wurde ein Triageplatz eingerichtet. „Insgesamt mussten 29 Personen betreut werden. 4 von ihnen mussten mit zum Teil schweren Verletzungen in die Krankenhäuser Wiener Neustadt und Neunkirchen gebracht werden. Die restlichen 25 Asylwerber wurden in die „Barbarahalle“, einer Notunterkunft gebracht. Dort wurden Sie von Mitgliedern des Kriseninterventionsteams betreut, und mit Verpflegung und Schlafmöglichkeiten versorgt,“ so Rot Kreuz Einsatzleiter Josef Schmoll.

Seitens der eingesetzten Feuerwehren wurden mehrere Atemschutztrupps in den Innenangriff geschickt. Unterstützt wurde der Löschangriff von oben mittels Hubretter der FF Ternitz St. Johann. Um alle Tätigkeiten koordinieren zu können, wurde eine Einsatzleitung sowie für die Atemschutzüberwachung, ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet. Erschwert wurde der Einsatz aufgrund des böigen Windes, der immer wieder neue Glutnester entfachte. Zusätzlich machten die tiefen Temperaturen den Einsatz schwer, da das Löschwasser auf der Strasse einfror und die Kälte den Einsatzkräften alles abverlangte.

Während der eigentliche Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, breitete sich das Feuer auf die Zwischendecke aus. Hierfür musste eine Rettungssäge der Feuerwehr St. Egyden Gerasdorf angefordert werden, um die Zwischendecke zu öffnen. Erst dann konnten alle Glutnester mittels Wärmebildkamera aufgespürt und abgelöscht werden. Gegen 5:30 Uhr konnte vom Einsatzleiter Brand Aus gegeben werden. Es bleibt eine Brandwache vor Ort, um bei einem neuerlichen Brandausbruch rasch reagieren zu können. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zahlen zum Einsatz:

– Insgesamt standen 11 Feuerwehren mit rund 150 Mitgliedern im Einsatz
– Seitens des Roten Kreuzes wurde ein Triageplatz eingerichtet. 4 Notärzte und 29 Sanitäter standen im Einsatz.
– Insgesamt waren 29 Bewohner zu betreuen. Während 25 Personen in eine Notunterkunft gebracht wurden, mussten 4 Personen mit zum Teil schweren Verletzungen in die Krankenhäuser Wiener Neustadt und Neunkirchen gebracht werden.

– Bis 5 Uhr früh musste die Regionalbahnlinie Wiener Neustadt – Puchberg unterbrochen werden.
– Seitens der EVN wurde für die Dauer des Löscheinsatzes der Strom vom Netz genommen.

Fotos: ED – Lechner

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