Mi. Aug 4th, 2021

Die Einsatzkräfte auf der Hohen Wand können endlich aufatmen. Durch die milden Temperaturen die gestern tagsüber eingetreten sind, hat sich die Lage entspannt. Leichte Plusgrade und einige Sonnenfenster haben gereicht, um einen Großteil des Eises von den Bäumen und Leitungen zum schmelzen zu bringen. Die Erleichterung ist den Helfern, die seit mehreren Tagen im Dauereinsatz stehen, ins Gesicht geschrieben.

Am heutigen Samstag (06.12.2014) wurden 120 Mann von Feuerwehr, Strassenmeisterei, EVN, Bergrettung, Forstarbeiter und Rotes Kreuz auf die Hohe Wand geschickt, um die gröbsten Schäden zu beseitigen. Erst jetzt wird nach und nach das Schadensausmaß der vergangenen Tage sichtbar. Kaum ein Baum trägt noch einen Wipfel, oder ist nicht zumindest an irgendeiner Stelle gebrochen. Von den Einsatzkräften werden die Strassen und Verbindungswege von den umgestürzten Bäumen und gebrochenen Ästen geräumt. Mehrere Strommasten sind umgestürzt, oder die Leitungen durch Baumbrüche beschädigt. Wann die Evakuierten Bewohner wieder in ihre Häuser zurück können, wird der Verlauf des heutigen Aufräumtages zeigen. Die Zufahrt auf die Hohe Wand wird aber noch länger gesperrt bleiben. In den Fangnetzen haben sich mehrere Bäume verfangen. Geologen sollen die Situation begutachten. Die vergangenen Tage haben einmal mehr den Zusammenhalt auf der Hohen Wand gezeigt. Der gesamte Einsatzablauf vom ersten Tag an, hat bestens funktioniert. Die Zusammenarbeit unter den einzelnen Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Rotes Kreuz, Bergrettung, Polizei, Gemeinde, Strassenmeisterei, EVN und allen anderen eingesetzten Institutionen hat die Schlagkraft, bei derartigen Extremereignissen bewiesen.

Fotos: ED – Lechner