Di. Mai 18th, 2021

Am Montagnachmittag (07.07.2014) verdunkelte sich gegen 13:30 Uhr der Himmel im Bezirk Neunkirchen. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich in der schwülen Luft ein starkes Gweitter. Starkregen, begleitet von Blitzen und Sturmböen zog über den Bezirk. Nicht lange ließen die ersten Feuerwehreinsätze auf sich waren. In Buchbach (Ternitz) schlug ein Blitz in einen Baum ein. Der Brand löschte sich jedoch durch den starken Regen von selbst. Von den Feuerwehren waren nur mehr Kontrollen nötig. Auf der L137 zwischen Aspang und St. Corona stürzte ein Baum über die Fahrbahn. Zusätzlich mussten von der FF St. Corona Auspumparbeiten im Ort abgearbeitet werden. Weiters stiegen die Bäche rasant an, und wurden teilweise zu reissenden Flüssen.

Gegen 15 Uhr ging ein Notruf in der BAZ Neunkirchen ein, dass eine starke Rauchentwicklung vom Höllental aus, im Bereich Kesselgraben sichtbar ist. 3 Feuerwehren wurden mit dem Meldebild Waldbrand alarmiert. Da der vermutete Brandort nicht befahren werden konnte, setzte sich ein 17 Mann starker Bodentrupp in Marsch, um die Lage zu erkunden. Zusätzlich wurde ein Hubschrauber des Innenministeriums angefordert, um den Einsatz aus der Luft zu unterstützen. Seitens der Einsatzleitung wurde über das Bezirksfeuerwehrkommando die Waldbrandgruppe 15 des Bezirkes Neunkirchen nachgefordert.

Nach rund 45 Minuten Gehzeit konnte der Brand von den Bodentrupps lokalisiert werden. Mittels Schanzwerkzeug und Löschrucksäcken wurde der Brand (rund 50 qm) innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht und abgelöscht. Um 17 Uhr konnte von der Einsatzleitung Brand Aus gegeben werden.

Während dieses Einsatzes kam es auf der B27 im Bereich der Lawinenverbauung zu einem Steinschlag. Glücklicherweise fuhr zu diesem Zeitpunkt kein Fahrzeug in diesem Bereich der B27. Die abgehenden Gesteinsbrocken schlugen wie Geschosse auf dem Asphalt der Bundesstrasse ein. Seitens der Polizei und der Strassenverwaltung wurde der Verkehr kurzzeitig angehalten.

Fotos und Text: Einsatzdoku