Mo. Okt 25th, 2021

In einem Wohnhaus in Kirchberg a.d. Pielach (Bezirk St. Pölten) ist am Montag ein Brand ausgebrochen. Das Feuer dürfte vermutlich bei Flämmarbeiten entstanden sein und breitete sich sehr rasch aus. Zwei Bauarbeiter wurden verletzt. Der Brand dürfte bei Flämmarbeiten ausgebrochen sein – hilflos mussten Augenzeugen mitansehen, wie sich das Feuer innerhalb weniger Minuten auf große Teile des Daches ausbreitete. „Es war wirklich lautes Geknister von den Flammen, von den Eternittafeln, die explodieren. Die zerplatzen dann richtig“, sagt Augenzeuge Gerald Pottendorfer.

120 Feuerwehrleute waren im Einsatz, ihnen gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bekommen und angrenzende Häuser zu schützen. „Wir haben dann weitere Fahrzeuge angefordert, den Kran aus Kirchberg und die Drehleiter aus Ober-Grafendorf. Damit ist uns gelungen, die große Höhe zu überwinden und die Löschmittel punktgenau aufzubringen“, so der Kommandant der Feuerwehr Kirchberg an der Pielach, Friedrich Wutzl. Zwei Arbeiter wurden bei dem Brand verletzt, sie mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Gebäude ist nach Angaben der Feuerwehr einsturzgefährdet, bis in die Abendstunden werden letzte Glutnester gelöscht.

Fotos: Einsatzdoku – Text: ORF NÖ