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Hochwasser Teil1: Großeinsatz der Feuerwehren im Bezirk Neunkirchen

Seit den frühen Morgenstunden stehen im Bezirk Neunkirchen 59 Feuerwehren im Hochwassereinsatz. Starke Regenfälle ließen die Bäche im Bezirk gefährlich anschwellen. Ebenso verursachte der Starkregen großflächige Überflutungen von Wiesen und Äckern. Diese Wassermengen stellten eine Gefährdung für Wohnsiedlungen im Bereich Willendorf-Dörfles, aber auch im Bereich Gloggnitz – Hirschwang – Nasswald dar. Auch im Raum Ternitz stehen zahleiche Strassen und Keller unter Wasser.

Am stärksten betroffen sind die Gemeinden Willendorf, St. Egyden, Ternitz, Schwarzau im Gebirge, Nasswald, Payerbach, Reichenau und Gloggnitz.

In der  Gemeinde Willendorf wurde  zusätzlich zu den örtlichen Kräften der 1. KHD-Zug der 15. Bereitschaft (Aspang) zum Einsatz gebracht. Diese verstärkt die örtlichen Truppen mit 45 Mitgliedern und 7 Fahrzeugen. Darunter kommt auch ein Teleskoplader zum Einsatz.

Die Straßenverbindung zwischen Würflach und Willendorf mußte gesperrt werden.

Im Bereich des Ortsteiles Dörfles ist die Großpumpenanlage des NÖ- Landesfeuerwehrverbandes (stationiert bei der FF Markt Piesting / Bez. Wiener Neustadt) im Einsatz. Diese Pumpenanlage kann bis zu 900 Kubikmeter Wasser in der Stunde abpumpen.  Durch diese Pumpanlage konnte der Stall einer Landwirschaft, in welchem sich Nutztiere befanden, von der Überflutung bewahrt werden.

In der Gemeinde St. Egyden am Steinfeld stehen zahlreiche Straßenzüge und Keller unter Wasser, hier wird die Großpumpenanlage SPA 200 den Bezirkes Neunkirchen  (stationiert bei der FF Gloggnitz Stadt) mit einer Förderleistung von 200 m3 / Stunde  eingesetzt.

Der Bezirk Neunkirchen wurde mit 12 Uhr von der Bezirksverwaltungsbehörde zum Katastrophengebiet erklärt!  Von den Feuerwehrkräften wurden bis jetzt ca. 1.500 Sandsäcke befüllt und verlegt. Zahlreiche Keller stehen noch unter Wasser und werden in den nächsten Stunden ausgepumpt. Im Bereich Gloggnitz wurde der mobile Hochwasserschutz errichtet, ebenso wurden mehrere Schutzdämme entlang der Schwarze aus Sandsäcken aufgebaut.

Zur Stunde (14:45 Uhr) sind die Pegelstände der Flüsse im Bezirk Neunkirchen gleichbleibend. Dies lässt die Helfer aufatmen. Mit Stand 14:30 Uhr standen 59 Feuerwehren mit 412 Mitgliedern und 86 Fahrzeugen im Einsatz. Die Helfer standen bis in die Nachtstunden im Einsatz, um die gröbsten Schäden des Hochwassers zu beseitigen. Am morgigen Samstag (16.05.2014) werden die Aufräumarbeiten fortgesetzt! Updates folgen dazu am morgigen Samstag!

Fotos und Text: Einsatzdoku – BFKDO Neunkirchen Presseteam

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