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NÖ/ Bez. PL: Massenkarambolage auf der A1

Etwa 40 Fahrzeuge sind am Mittwochvormittag in eine Massenkarambolage auf der Westautobahn (A1) bei Altlengbach (Bezirk St. Pölten) verwickelt gewesen. Mutmaßliche Ursache war laut Feuerwehr plötzlich aufgetretene Glätte, elf Personen wurden verletzt. Die Massenkarambolage hatte sich auf der Richtungsfahrbahn Wien ereignet, die gesperrt werden musste. Die ASFINAG richtete ab dem Knoten St. Pölten eine Umleitung über die S33 und S5 ein. Fünf Feuerwehren rückten zur Unfallstelle aus, berichtete Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando. Zahlreiche Helfer des Roten Kreuzes und Samariterbundes aus der Region standen ebenfalls im Einsatz, teilte Stefan Spielbichler von 144 – Notruf NÖ mit. Auch der Rettungshubschrauber „Christophorus 2“ wurde angefordert.

Resperger zufolge waren die etwa 40 Fahrzeuge auf einer Länge von etwa 750 Metern kollidiert. Unfallautos standen dem Sprecher zufolge nicht nur auf allen Fahrspuren, sondern auch auf dem Pannenstreifen, drei sogar auf der Böschung neben der A1. Drei Lenker wurden aus ihren Fahrzeugen freigeschnitten. Sie seien nicht eingeklemmt gewesen, man habe sich jedoch zur schonenden Bergung für diese Maßnahme entschieden. Schaulustige hätten überdies für kleinere Unfälle in Fahrtrichtung Salzburg gesorgt.

Spielbichler bezeichnete die Verletzungen als „leicht bis mittelschwer“. Die Opfer seien in die Landeskliniken St. Pölten und Krems gebracht worden. Eine 51 Jahre alte Frau aus Oberbayern wurde laut ÖAMTC-Angaben von „Christophorus 2“ geflogen. Der Einsatz der Rettungskräfte habe kurz vor 13.30 Uhr geendet, sagte Spielbichler. Es habe in diesem Zeitraum immer wieder Hagel und Graupelschauer im Bereich der Unfallstelle gegeben. Die Westautobahn wurde knapp vor 15.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

Fotos: FF Böheimkirchen Markt und FF Kirchstetten Markt – Text: ORF NÖ

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