Do. Okt 21st, 2021

Dramatische Szenen spielten sich am Samstag, 5.4.2014 um ca. 18.30 Uhr im Kreuzungsbereich der L219 und L327 ab. Ein Autofahrer kam aus bislang unbekannter Ursache auf dem Dach zu liegen und der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Die FF Forchtenau wurde mittels Sirene und Telefon zum Einsatz alarmiert. Kurze Zeit später rückten KDO-F, LFB-A und Tank Forchtenau mit 20 Feuerwehrmitgliedern zum Einsatzort aus. Eine schwer verletzte Person musste mittel Hydr. Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geborgen werden. Nachdem die schwerverletzte Person dem Roten Kreuz übergeben wurde begannen die Aufräumarbeiten. Mittels Muskelkraft wurde das Fahrzeug aufgestellt und auf einem gesicherten Ort abgestellt.

Noch während der Aufräumarbeiten wurde Kdt. Horvath von einer Privatperson in Kenntnis gesetzt, dass ein kleines Kind im Steinbruch abgestürzt sei und keine Lebenszeichen gab. Sofort fuhr KDO-F Forchtenau mit EL Horvath zum Einsatzort und erkundete die Lage. Ein etwa 10 Jahre altes Kind hing auf einem Felsvorsprung und wurde nur von kleinen Bäumen gehalten.  Es war nicht ansprechbar. EL Horvath entschied, dass sich ein FW-Kamerad zum Kind abseilen sollte, die nachkommenden Kameraden stellten von unten zwei Leitern auf um das Kind dann sicher mittels Schaufeltrage wieder auf festem Boden zu bringen.

Gott sei Dank waren diese zwei Szenarien nur Teil einer Übung, welche von unseren Gruppenkommandanten ausgearbeitet wurden.

Die Zielsetzung, mit den richtigen Befehlen die Gruppen zu kommandieren und die Zusammenarbeit der Feuerwehrmitglieder zu fördern, war bei dieser Übung erfolgreich durchgeführt worden.

Fotos und Text: FF Forchtenau – Gebhardt