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NÖ/ Bez. ME: Hochwasser-Großübung in Melk

Das Kernstück des Hochwasserschutzes in Melk ist fertig: Bei einer Übung von Feuerwehr, Bundesheer und Polizei wurde der mobile Schutzdamm unterhalb des Stiftes am Samstag erstmals probeweise aufgebaut. Die B1 war gesperrt.

1.500 Kubikmeter Beton wurden in den vergangenen Monaten am Melker Donauufer verbaut: Das Fundament des Hochwasserschutzes – die tragenden Säulen, die dem Wasserdruck standhalten sollen – reichen bis in sieben Meter Tiefe hinab. Dazu kommt der mobile Teil: Aluminiumplatten mit einer Gesamtfläche von mehr als 1.000 Quadratmetern, die den Schutz noch einmal um 2,5 Meter erhöhen.

Bereits um 8.00 Uhr wurde mit dem Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes unterhalb des Stiftes Melk begonnen. Auf 550 Metern Länge wurden Steher montiert, Paneele wurden hineingeschoben. Keine leichte Arbeit sagte Feuerwehrkommandant Thomas Reiter, entscheidend für den Aufbau sei die präzise Vorbereitung. „Die Herausforderung ist sicher die Logistik die dahinter steht. Es müssen die Lagertechnik-Container in der richtigen Reihenfolge angeliefert werden, und die Sachen auch richtig eingebaut werden, dass dann alles richtig eingebaut wird und alles in Folge dann dicht ist.“

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 15 Millionen Euro. „Natürlich sieht man viele Investitionen nicht – die sind unter der Erde angebracht“, sagt Bürgermeister Thomas Widrich (ÖVP). Der Bau musste außerdem mit dem Gedanken des UNESCO-Weltkulturerbes verträglich sein, „also ein moderner Schutzbau, der die Funktionen erfüllt, aber auch in das Stadtbild passt.“

Beim Testaufbau am Samstag wurde der Bau technisch abgenommen und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte geprobt. Die Übung dauerte bis am späten Nachmittag – währenddessen musste die B1 gesperrt werden. Die begleitenden Bauarbeiten, wie die Errichtung einer Aussichtsplattform und die Neugestaltung des Treppelweges, dauern noch ein paar Monate.

Fotos: Einsatzdoku – Text: ORF NÖ

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