Fr. Apr 23rd, 2021
Ein Lastwagen hat am Freitag auf einer Schnellstraße im Burgenland plötzlich Feuer gefangen. Die Flammen griffen rasch auf das Bankett und den angrenzenden Wald über. Insgesamt acht Feuerwehren standen im Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern. Der Brand konnte bald unter Kontrolle gebracht werden, verletzt wurde niemand. Gegen 11.30 Uhr war der Lkw vermutlich aufgrund eines Motorschadens auf der S31 in der Nähe der Ausfahrt Sieggraben im Bezirk Mattersburg in Vollbrand geraten. Der Sattelzug hatte leere Plastikbehälter geladen, die ebenfalls abbrannten, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Die Rauchsäule sei bis Mattersburg zu sehen gewesen, schilderte Bezirksfeuerwehrkommandant Adolf Binder. Die Flammen breiteten sich schnell auf das Bankett und einige Meter in das angrenzende Waldstück aus. Um das Feuer möglichst schnell unter Kontrolle zu bekommen, wurden daher neben der Stadtfeuerwehr Mattersburg weitere sieben Wehren alarmiert. Insgesamt standen 19 Fahrzeuge mit 106 Feuerwehrleuten im Einsatz. Das für den Löscheinsatz nötige Wasser wurde im Pendelverkehr von Tanklöschfahrzeugen herantransportiert. Die Feuerwehrleute konnten den Brand bald unter Kontrolle bringen. Die Brandhitze hat jedoch am Asphalt der Schnellstraße ihre Spuren hinterlassen. „Hitzeschäden gibt es auf jeden Fall“, berichtete der Kommandant. Ob die längerfristige Sperre eines Fahrstreifens notwendig sei, müsse noch geklärt werden.

Wegen des Brandes musste die S31 zwischen Forchtenstein und Weppersdorf gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die B50 umgeleitet. Auf der Umleitungsstrecke gab es dann einen weiteren Einsatz für die Helfer: Zwischen Marz und Sieggraben war laut Landessicherheitszentrale ein Kleinbus von der Fahrbahn abgekommen. Drei Personen erlitten dabei leichte Verletzungen. Sie wurden an Ort und Stelle ambulant versorgt.

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos: Einsatzdoku, FF Marz und BFK Mattersburg – Text: Krone.at[/box]