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NÖ/ Bez. NK: Schwere Unwetter fordern Feuerwehren im Bezirk

Turbulent waren die letzten Stunden für die Feuerwehren im Bezirk Neunkirchen. Am späten Nachmittag zog eine heftige Unwetterzelle mit Starkregen, Sturm und Hagel über das Höllental. Schwer getroffen hat es Nasswald. Der derart starke Regen sorgte in kurzer Zeit für einen dramatischen Anstieg des Nassbaches, und lies diesen in weiterer Folge über die Ufer treten. Häuser sowie Keller wurden bis zu 1.5 Meter überflutet. Aus einem Haus musste die Feuerwehr drei Personen und zwei Katzen retten, die von der plötzlichen Flut überrascht wurden.

Ein Hangrutsch und kleinere Vermurungen machten einige Straßen im Ort unpassierbar. Schweres Gerät musste für die Straßenräumung angefordert werden. Zusätzlich stürzten mehrere Bäume um. Zwei davon stürzten in den ohnehin schon stark steigenden Nassbach, und drohten diesen noch zusätzlich zu Verklausen. Mit Baggern und Radladern wurden die beiden Bäume aus dem Bach entfernt. Zwischen Nasswald und der B26 wurde durch die starke Strömung des Hochwasserführenden Baches eine Brücke aus dem Betonfundament gerissen, und drohte abgetrieben zu werden. An dieser Schadenstelle wurden von der Feuerwehr Sicherungsarbeiten durchgeführt. Um noch nicht betroffene Gebäude zu schützen, wurden Sandsäcke befüllt. Da der Nassbach in die Schwarza mündet, stieg auch die Schwarza gefährlich an, und löste gegen 19:40 den Hochwasservoralarm im Pegelbereich Gloggnitz aus. Um die Pegelstände im Überblick zu haben, wurden die Feuerwehren entlang der Schwarza zu Kontrollfahrten alarmiert. Weiters mussten an einigen Wehranlagen Verklausungen entfernt werden. Gegen 22 Uhr entspannte sich die Lage in Nasswald langsam und die Aufräumarbeiten wurden begonnen. 12 Feuerwehren standen mit 130 Mitgliedern im Unwettereinsatz.

Gegen 20:30 wurde in Thomasberg Großalarm für die umliegenden Feuerwehren gegeben. Ein Blitzschlag löste einen Wirtschaftsgebäudebrand aus. Der Brand breitete sich schlagartig auf einen großen Teil des Gebäudes aus. Beim Eintreffen der ersten Wehren stand der betroffene Teil bereits in Vollbrand.  Dei Herausforderung bei diesem Anwesen war das heranbringen von Löschwasser. Mittels Tank- Pendelverkehr konnte ausreichend Löschwasser an die Einsatzstelle gebracht werden. Die Einsatzkräfte konnten damit einen Teil des Wirtschaftgebäudes und das Wohngebäude halten. Der Übergriff des  Brandes auf den angrenzenden Wald konnte ebenfalls verhindert werden. Alle Tiere konnten mit Hilfe von Helfern und Einsatzkräften gerettet werden. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr hält über Nacht eine Brandwache. Bei Tageslicht werden die Nachlöscharbeiten der Glutnester fortgesetzt. Um das gelagerte Stroh zerteilen zu können, wird ein Kran angefordert. 15 Feuerwehren aus dem Bezirk Neunkirchen und Wiener Neustadt standen beim Wirtschaftsgebäudebrand mit 170 Mitgliedern und 27 Fahrzeugen im Einsatz.

 

Fotos und Video Nasswald: Einsatzdoku – Fotos Thomasberg: Einsatzdoku und Stangl N.

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