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NÖ/ Bez. PL: Schwerer Verkehrsunfall auf der A1

Kurz nach acht Uhr früh wurden die Feuerwehren Kirchstetten Markt und Böheimkirchen Markt am Montag den 22. Juli auf die A1 Westautobahn zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gerufen. Bei der Anfahrt der FF Kirchstetten musste die noch nicht vorhandene Rettungsgasse gebildet werden, danach funktionierte sie, bis auf einige Ausnahmen, fast tadellos. An der Unfallstelle bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild. Ein Pkw mit belgischem  Kennzeichen stand auf dem mittleren Pannenstreifen, darin befanden sich noch einige Personen, im vorderen wie im hinteren Bereich. Alle Personen waren ansprechbar und wurden bereits von Polizei und Rettung erstversorgt. Der Unfall wurde nach ersten Erkenntnissen durch einen Reifenplatzer eines Lkw´s ausgelöst. Der belgische Fahrer ist danach frontal in das Heck des Hängerzuges gefahren.

Alle Insassen, darunter ein Kind, wurden nicht eingeklemmt aber erheblich Verletzt. Der Fahrer musste mit dem Notarzthubschrauber ins Spital geflogen werden. Durch die Landung des Christophorus wurde die A1 in Fahrtrichtung Wien total gesperrt. Was wiederum zur Folge hatte, daß sich ein über 7 Kilometer langer Stau bildete. Seitens der Feuerwehren wurde die Fahrbahn gereinigt und Ölbindemittel aufgetragen sowie die Rettung bei deren Arbeit unterstützt. Anfänglich hieß es, daß bei der Abfahrt Altlengbach ein weiterer Unfall passiert sei, deswegen fuhr ein Teil der Kirchstettner Wehr nach Altlengbach weiter, dort konnte aber kein Unfall wahrgenommen werden. Somit wurde zur eigentliche Einsatzadresse wieder zugefahren. Zur Beseitigung des Unfallwracks wurde die FF St. Pölten nachgefordert.

 

Im Einsatz standen

FF Kirchstetten Markt mit 3 Fahrzeugen und 15 Mann für knapp eine Stunde
FF Böheimkirchen Markt mit 2 Fahrzeugen
FF St. Pölten Stadt
Rettungsdienst mit 2 Fahrzeugen
Christophorus
API Altlengbach
Asfinag

 

Fotos und Text: FF Kirchstetten Markt

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