Sa. Jul 24th, 2021

Glück im Unglück hatte Donnerstagnachmittag (18. Juli) ein 31-jähriger ungarischer Staatsbürger auf der Donau bei Fischamend. Aufgrund eines Insektenstiches erlitt er in seinem Kanu einen allergischen Schock und konnte sich zunächst aus eigener Kraft zu einer Sandbank am Donauufer retten. Dort injizierte er sich ein mitgeführtes Gegenmittel (Epi-Pen) und ersuchte eine anwesende Badende, den Notruf zu alarmieren. Im gleichen Augenblick wurde der Mann bewusstlos und brach zusammen.

Die Frau machte nun alles richtig. Nach der Alarmierung der Rettungskräfte kümmerte sie sich um den Patienten und wies dazu noch Christophorus 9 am Notfallort gut sichtbar ein. Aufgrund der exponierten Lage des Notfallortes musste der Patient mit tatkräftiger Unterstützung zweier Helfer mit einem Boot zu dem auf einer Sandbank in unmittelbarer Nähe gelandeten Hubschrauber transportiert werden. Eine Bergung über das am Ufer steil abfallende Gelände und durch das Augebiet wäre auf dem Landweg nicht möglich gewesen.

Nur durch das couragierte Eingreifen der Ersthelferin und der tatkräftigen Unterstützung der Bootsführer konnte der Patient laut ÖAMTC rechtzeitig aus der lebensbedrohlichen Situation gerettet werden. Nach der Stabilisierung des Patienten vor Ort wurde er von Christophorus 9 in das Krankenhaus Hainburg geflogen.

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos und Text: ÖAMTC[/box]