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NÖ/ Bez. BN: Großbrand in der Badener Innenstadt

Ein Brand in der Nacht auf Sonntag hat in der Badener Innenstadt den Dachstuhl eines Hauses zerstört. Dutzende Wohnungen wurden durch das Löschwasser schwer beschädigt, die Bewohner stehen vorerst auf der Straße.

Der Brand brach im Dachstuhl aus, der fast zur Gänze einstürzte. Die Feuerwehr evakuierte das Mehrparteienhaus und brachte die Bewohnerinnen und Bewohner ins Freie. „Es waren insgesamt 22 Personen, die wir entgegengenommen haben. Es war niemand verletzt“, sagte Claus Mayer, der Einsatzleiter der Rettung. Laut Alexander Nittner vom Landesfeuerwehrkommando wurden drei Feuerwehrmänner wegen Verdachts auf leichte Rauchgasvergiftungen untersucht.

Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden im Pfarrheim und in einem Heurigen gegenüber untergebracht und erstversorgt. „Es hat blitzschnell funktioniert, in bester Zusammenarbeit mit der Rettung. Sie sind alle unverletzt geblieben. Es waren auch ältere Bewohner dabei. Ein Heuriger gegenüber hat auch die Feuerwehr versorgt“, sagte der Polizist Leopold Habres. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf die Wohnungen übergriff. Allerdings wurden die Wohnungen schwer beschädigt.

„Es kommt Wasser durch die Decken durch. Das zieht sich bis zur letzten Wohnung im Erdgeschoß und bis in die Tiefgarage durch. Es war aufgrund der Brandintensität notwendig, dass viel Löschwasser aufgebracht werden musste“, sagte Rainer Hohl, der Einsatzleiter der Feuerwehr, während des Einsatzes.

Die Wohnungen standen unter Wasser und bleiben vorerst unbewohnbar. Die Betroffenen müssen daher bei Verwandten, Freunden oder in Pensionen untergebracht werden. „15 Personen haben wir auf verschiedene Hotels aufgeteilt. In den nächsten Tagen werden wir schauen, welche dieser Personen bei ihren Verwandten untergebracht werden können“, sagt Habres.

Der Brand wurde am Sonntag gegen 6.00 Uhr unter Kontrolle gebracht, um 9.00 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Am Vormittag waren die Feuerwehrleute noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Der Einsatz sei aufgrund der Platzprobleme schwierig gewesen, weil große Löschfahrzeuge kaum durch die engen, verwinkelten Gassen kommen. Für die Löscharbeiten forderte die Feuerwehr einen Kran an, immer wieder wurden Trümmer des Dachstuhls auf die Straße geworfen.

Ermittler des Bundeskriminalamts waren am Sonntag mit der Ursachenforschung beschäftigt. „Der Brand begann im östlichen Teil des Dachstuhles und breitete sich dann im ganzen Dachstuhl aus. Die Ursache kann man noch nicht sagen“, erklärte Habres. „Bei einem so heftigen Brand entsteht viel Müll und Asche, da muss man sich penibel durchwühlen, um die Ursache herauszufinden.“

Fotos: Thomas Lenger – Text: ORF NÖ

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