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STMK/ Bez. DL: Wohnhausbrand in Bad Gams

Zum Brand eines als Wochenendhaus genutzten Wohnhauses in Bergegg (Gemeinde Bad Gams) wurden in den Nachtstunden des 17.03.2013 die Freiwilligen Feuerwehren Bad Gams, Schamberg und Frauental alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand, eine Person wurde im Gebäude vermisst. Da bereits Teile der Decke des Gebäudes eingestürzt waren, konnte Einsatzleiter HBI Ernst Größbauer, Kommandant der FF Bad Gams, keinen Atemschutztrupp mehr zur Menschenrettung in das Haus schicken, zu groß wäre die Gefahr gewesen, das die Einsatzkräfte unter den Trümmern begraben worden wären. Daher beschränkte sich die Arbeit der Einsatzkräfte auf Löscharbeiten von außen unter schwerem Atemschutz. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung und, um genügend Atemschutzreserve vor Ort zu haben, wurden noch die Feuerwehren Wildbach und Deutschlandsberg nachgefordert. Während die Feuerwehrkameraden den Brand bekämpften, versuchte die Polizei dennoch den Bewohner des Hauses ausfindig zu machen, da nicht sicher war, dass sich dieser zum Zeitpunkt des Brandausbruches auch tatsächlich im Gebäude befunden hatte. Rund eine Stunde nach Einsatzbeginn kam dann endlich die erleichternde Nachricht: Der Bewohner war mit seinem Zweitwagen unterwegs und nicht, wie zunächst angenommen, im brennenden Haus.

 

Nachdem der Brand gelöscht werden konnte, wurden die restlichen Glutnester unter schwerem Atemschutz ausfindig gemacht und ebenfalls abgelöscht um ein erneutes aufflammen zu verhindern. Während des gesamten Einsatzes standen Kräfte des Grünen und des Roten Kreuzes zur Absicherung der Einsatzkräfte und eventuellen Versorgung eines Opfers bereit. Die Energie Steiermark hatte die Stromzufuhr zum Gebäude, welche über einen Dachständer erfolgte, der von der Brandruine zu stürzen drohte, abgestellt. Die fünf Feuerwehren standen mit 14 Fahrzeugen und 78 Mann mehrere Stunden im Einsatz, ebenso vor Ort war der zuständige Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Rudolf Hofer. Die Brandursache und Schadenshöhe sind derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Fotos und Text: BFV DL

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