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STMK/ Bez. MZ: Übung der Veitscher Einsatzkräfte!

Bergrettung, Feuerwehr Markt Veitsch mit Zug Pretal und Klein Veitsch, sowie die Betriebsfeuerwehr Werk Veitsch

 

Am Freitag, 08.03.2013 fand unter dem Einsatzleiter (EL) Markus Geierhofer (Bergrettung) eine gemeinsame Übung auf der Hohen Veitsch statt. Vorausgehend hatten alle Kräfte eine ½ stündige Unterweisung, sowie eine Vorstellung des Digitalen 3D Kartensystems, welches die Bergrettung Veitsch seit einiger Zeit verwendet. Werner Lang – Chef der Veitscher Bergrettung – war für die Ausarbeitung dieser interessant gestalteten Übung verantwortlich. Übungsannahme war ein Lawinenabgang unterhalb der Buckelpiste mit fünf verschütteten Tourengehern.

Die Herausforderung bestand darin, dass die Übung erst bei eintretender Dunkelheit begann und der Lawinenkegel, sowie der Lawinenfluss für den Einsatzleiter nicht überschaubar waren. Zu diesem Zweck wurden die Feuerwehren zur Unterstützung angefordert. Die Aufgaben seitens der Wehren bestanden darin, die Notstromaggregate und Scheinwerfer entlang des Lawinenabgangs in Stellung zu bringen und somit den Einsatzbereich für die Bergretter auszuleuchten.

Übungsbeginn war um 18:15 Uhr vom Gasthof Scheikl. Die Bergretter machten sich auf den Weg zum Einsatzgebiet. Mittels Schneemobil wurde die Ausrüstung der Feuerwehr zum Einsatzort befördert, die Mannschaft musste ebenfalls mit Tourenski zum Einsatzort. Unterhalb des Lawinenkegels wurde ein Sammelplatz eingerichtet, von diesem musste die Ausrüstung zu Fuß entlang des Lawinenschlauchs befördert und in Stellung gebracht werden.

Der erste Treffer (auffinden eines Vermissten) erfolgte bereits um 18:27 Uhr, in völliger Dunkelheit durch einen Lawinenhund.

Um 18:30 Uhr erhellten die ersten Scheinwerfer das Einsatzgebiet, für den EL erwies sich dies als große Hilfe um seine Mannschaft besser koordinieren zu können.

Der letzte Verunfallte konnte um 18:52 Uhr aufgefunden werden und war um 18:56 Uhr aus seiner Schneehöhle befreit. Er wurde von den Bergrettern erstversorgt und mittels Akia ins Tal befördert.

Erschwerend kam hinzu, dass alle fünf mit LVS Geräten ausgestattet waren, jedoch hatte einer sein LVS Gerät im Rucksack seines Kameraden deponiert.

Nach dem Versorgen der Geräte wurde die Übungsbesprechung im GH Scheikl durchgeführt. Aus Sicht der Feuerwehr muss man sagen, dass nur mit technischem Gerät und Transporte für die Bergretter die Feuerwehr hilfreich sein kann. Ein Mitarbeiten auf der Lawine birgt für nicht ausgebildete Bergretter sicher zu große Gefahren und ist für den EL nur eine zusätzliche Belastung.

Alles in allem war diese Übung aber sicher eine Bereicherung für alle Einsatzkräfte.

Insgesamt waren 15 Mann der Feuerwehr mit RLF zwei KLF‘s und einem Anhänger, sowie 20 Bergretter und ein Lawinenhund im Einsatz.

Fotos und Text: FF Pusterhofer

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