Sa. Feb 27th, 2021

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es Samstagfrüh auf der A21 gekommen. Zwei Lastwagen stießen zwischen Alland und Mayerling zusammen. Eines der beiden Fahrzeuge hatte Phosphorsäure geladen. Die A21 ist seither gesperrt. Der Gefahrenguttransporter hatte sechs Tonnen Phosphorsäure geladen, sagt Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando: „Ein Behälter mit 1.000 Litern Säure wurde beschädigt, glücklicherweise ist aber keine Flüssigkeit ausgetreten. Jedoch sind 500 Liter Diesel aus dem zweiten Lkw ausgeflossen und in das Kanalnetz der Autobahn geronnen.“ Um Schäden an der Umwelt zu verhindern, wurde die Kanalisation im Unfallbereich gesperrt, die Schächte werden gereinigt.

Die Phosphorsäure-Gefäße werden nicht an Ort und Stelle umgeladen, um keine chemischen Reaktionen hervorzurufen, so Resperger. Der Lkw soll stattdessen mithilfe eines Bergekrans entfernt und auf einen Asfinag-Parkplatz geschafft werden. Die Asfinag hielt in einer Aussendung fest, dass nach dem Gefahrgutunfall keine unmittelbare Explosionsgefahr bestand. Der Lkw sei als Gefahrenguttransporter gekennzeichnet gewesen. Die Wiener Außenringautobahn ist zwischen Alland und Mayerling seit 4.00 Uhr in Fahrtrichtung Wien gesperrt. Der Verkehr wird laut Asfinag bei Alland abgeleitet. Bei Mayerling kann man wieder auf die Autobahn auffahren. Warum die beiden Lastwagen zusammengestoßen sind, ist noch unklar. Die beiden Lenker erlitten einen Schock und wurden ins Krankenhaus gebracht. Neben der zuständigen Autobahnmeisterei Alland waren rund zehn Feuerwehrwagen am Einsatzort.

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos: Einsatzdoku – Text: ORF NÖ[/box]