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NÖ/ Sturm hält die Feuerwehren auf Trab!

Die Feuerwehr musste in Niederösterreich am Donnerstag zu mehr als 40 Sturmeinsätzen ausrücken. Eine Bahnlinie musste gesperrt werden, weil ein Zug einen Masten streifte. In Vösendorf mussten sich Feuerwehrmänner in 26 Meter Höhe abseilen. Bei starken Sturmböen und zum Teil heftigem Regen haben sich die Feuerwehrmänner der Höhensicherungsgruppe Wiener Neusdorf in 26 Meter Höhe vom Dach eines Möbelhauses in Vösendorf abseilen müssen, um Teile der Dachkonstruktion zu befestigen. Ein ähnlicher Einsatz dann wenig später bei einem Hochhaus, ebenfalls in Vösendorf. In Mödling und Traiskirchen wurden Dächer von Einfamilienhäusern und Autos beschädigt.

Die Bahnlinie zwischen Krems und Herzogenburg war ab 16.15 Uhr unterbrochen. In dem Dieseltriebwagen hatten sich 15 Passagiere befunden. Sie wurden laut einem ÖBB-Sprecher mit einem Taxibus weitertransportiert. An dem Schienenfahrzeug entstand geringer Sachschaden.

Nach dem Zwischenfall wurde im Abschnitt Herzogenburg-Krems bis zum Betriebsschluss am Donnerstag ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Instandsetzungsarbeiten wegen der abgerissenen Fernmeldeleitungen wurden dem ÖBB-Sprecher zufolge umgehend aufgenommen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.

In Wiener Neudorf stürzte auf einer Baustelle eine Ziegelmauer auf etwa 15, in Perchtoldsdorf ein Bauzaun auf 50 Metern Länge um. In den Bezirken Korneuburg und Wien-Umgebung wurden durch den Sturm einige Bäume entwurzelt, Plakatwände aus den Verankerungen ge- und Dachrinnen abgerissen, berichtete Resperger. In Altenmarkt, im Bezirk Baden hielt eine 20 Meter hohe Fichte den Sturmböen nicht stand und stürzte in den Morgenstunden auf das Dach eines Wohnhauses. In den anderen Bezirken Niederösterreichs ist es nach Angaben des Landesfeuerwehrkommandos ebenfalls zu Sturmschäden gekommen: Bäume sind auf Straßen gestürzt, Plakatwände und Zäune wurden umgerissen. In der zweiten Nachthälfte beruhigte sich nach Auskunft der Landeswarnzentrale die Lage. Es kam zu keinen größeren Schäden mehr. Insgesamt wurden mehr als vierzig Einsätze gemeldet. Verletzt wurde niemand.

Fotos: Einsatzdoku und Monatsrevue / Lenger – Text: ORF NÖ

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