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NÖ/ Bez. Neunkirchen: Großalarm bei Übung im Wechselgebiet!

Am Morgen des 15.September wurde die Bergrettung der Ortsstelle Aspang  alarmiert, über eine verirrte Schulklasse im Wechselgebiet .Unverzüglich rückte eine Mannschaft der Bergrettung ins Gebiet Mariensee aus um nach den Kindern samt Lehrer zu suchen. Nach kurzer Zeit entschied man, das eine weitere Suche mit mehreren Gruppen möglich ist, worauf in weiterer Folge Großalarm für die Einsatzkräfte der Bergrettung, Rotes Kreuz, Suchhundestaffeln, Feuerwehr, Alpinpolizei mit Hubschrauber und das Bundesheer mit einem Alpinzug  ausgegeben wurde.

Von der Ortstellenleitung wurde sofort eine Einsatzleitung im Bergrettungsgebäude bei der Talstadion in Mariensee eingerichtet, wo alle Trupps sich versammelten und ihnen die Suchbereiche zugeteilt wurden. Zeitgleich wurde auch ein Krisenstab der Bezirksverwaltungsbehörde Neunkirchen zum Einsatzort entsandt um die Einsatzleitung zu unterstützen. In der Einsatzleitung gingen bereits die Ersten Meldungen über gefundene Kinder ein,  die berichteten, das ein Gewitter die Gruppe überraschte und ein Lehrer vom Blitz getroffen und schwer Verletzt in einem Bach liegen würde. Sofort wurden weitere Einsatzkräfte in das vermutete Gebiet beim Wasserpfad  in die Furt entsandt , wo ein Kind in der Felswand des Wasserfalls und der Lehrer weiter unterhalb im unwegsamen Bach gefunden werden konnte .Die Rettung des Kindes aus der Felswand gestaltete sich sehr schwierig. da das Gelände durch die unwegsamkeit erschwert zugänglich war, was aber für die erfahrenen Bergretter kein Problem war. Der bereits eingetroffene Rettungsdienst übernahm die Verletzten und brachte sie anschließend in das LKH-Neunkirchen. Im Zuge der Suche mit dem Hubschrauber des BMI erreichte eine Meldung die Einsatzleitung,  das ein Paragleiter durch das Gewitter Abgestürzt sei und in den Bäumen hängengeblieben ist.

Durch das Großaufgebot an Einsatzkräften wurden auch neugierige Wanderer und Mountainbiker angezogen. Was zuletzt auch fatale folgen für einen Radfahrer hatte der die Kontrolle verlor und über eine ca 15m hohe Böschung in den Wald abstürzte. Die Verletzte Person wurde von den Bergrettern unter zu Hilfenahme einer Korbtrage und der Seilbergung schonend aus seiner misslichen Lage gerettet.
In den Mittagsstunden wurde von der Einsatzleitung die Meldung abgesetzt,  das alle Kinder und Lehrer gefunden und der Paragleiter gerettet werden konnte.

Im Einsatz standen bei dieser Übung rund an die 100 Einsatzkräfte verschiedenster Organisationen.

Fotos und Text: Einsatzdoku

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