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NÖ/ Bez. GF: Großeinsatz nach Brand in Strasshof

Zu einem spektakulären Einsatz kam es dann am Nachmittag des 20.8. Auf dem Gelände des Museum-Heizhaus kam es zu einem Bahndammbrand der schließlich auf große Teile des Heizhausgeländes übergriff und einen Großalarm auslöste zu dem letztendlich 15 Feuerwehren mit ca. 200 Mann aus dem Bezirk Gänserndorf ausrücken mussten. Die große Hitze sowie die starke Rauchentwicklung machten den Einsatzkräften massiv zu schaffen.
Entlang der Nordbahn brannte der Bahndamm an mehreren Stellen wobei sich der Brand im Bereich zwischen Heizhaus und der Baustelle der neuen Schule auf eine große Fläche ausbreitete und schließlich mehrere große Stapel Eisenbahnschweller in Brand setzte. Durch die enorme Hitze und den Wind konnte sich das Feuer rasch entwickeln sodass die Feuerwehren große Mühe hatten den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Mit mehreren C-, und B- Strahlrohren wurde versucht den Brand zu bekämpfen, weiters wurde mit Wasserwerfern und Schaum gegen den Brand vorgegangen. Weil das Gelände des Heizhauses sehr großflächig und schwer zugängig ist dauerte es eine Weile bis die Feuerwehren richtig positioniert waren und ihren Löschangriff starten konnten. Aufgrund der Länge des Einsatzgebietes musste ein Pendelverkehr, der die einzelnen Löschahrzeuge mit Wasser versorgte eingerichtet werden. Darum wurde auch die Alarmstufe ausgeweitet und weitere Feuerwehren alarmiert sodass gewährleistet werden konnte das die Wasserversorgung aufrecht erhalten werden konnte.

Mehrere Radlager und Bagger von Feuerwehr, Gemeinde und Heizhaus mussten die brennenden Eisenbahnschweller auseinander ziehen damit das Brandgut abgelöscht werden konnte. Auch ein Großaufgebot des Roten Kreuzes war vor Ort um die medizinische Versorgung der Einsatzkräfte zu sichern. Durch die enorme Hitze und die Anstrengung kamen diese auch zum Einsatz, bei mehreren Feuerwehrmitgliedern brach der Kreislauf zusammen oder sie erlitten Verbrennungen. Man muss sich vorstellen das man bei 37 Grad Hitze in der Nähe eines großen Brandherdes, in voll ausgerüsteter Einsatzuniform mit einem Strahlrohr und mit Atemschutzmaske, auf der ein Filter angebracht ist der das Atmen nochmals erschwert, steht und versucht die Flammen zu löschen. Durch diese sehr anstrengende Tätigkeit kann es zu einem Hitzestau am Körper kommen und der Kreislauf kann zusammenbrechen. Der Einsatz dauerte noch bis vier Uhr früh an weil immer wieder Glutnester bekämpft werden mussten, diese wurden noch von zwei Fahrzeugen der Feuerwehr Strasshof in Angriff genommen.  Am 21.8. um 08.49 Uhr wurden wir nochmals zu der selben Einsatzstelle alarmiert da noch immer Glutnester aufflackerten die nur schwer abzulöschen waren. Mittlerweile konnte der Einsatz beendet werden.

Fotos und Text: FF Strasshof

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