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STMK/ Bez. DL: Erneuter Verkehrsunfall in Pitschgau

Nachdem erst am Vortag in Bischofegg (Gemeinde Pitschgau) ein junger Lenker aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug gegen eine Transformatorstation geprallt war, wurden die Freiwilligen Feuerwehr Pitschgau-Haselbach und Eibiswald in der Nacht vom 23. auf den 24.07. um 22.45 Uhr erneut zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Doch dieser Einsatz sollte einen anderen Verlauf nehmen als angenommen.

Ein Lenker war mit seinem Fahrzeug in Richtung Oberhaag aus bislang unbekannter Ursache auf der B69, nur wenige hundert Meter vom Rüsthaus Pitschgau-Haselbach entfernt, auf die linke Fahrbahnseite geraten und in weiterer Folge frontal gegen ein Brückengeländer geprallt. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte befand sich der Lenker glücklicherweise bereits außerhalb des Unfallfahrzeuges und wurde von den anwesenden Sanitätern des Roten Kreuzes und dem praktischen Arzt Dr. Helmut Huß jun. aus Eibiswald versorgt. Eingeklemmt wurde niemand, auch der Lenker schien, zumindest äußerlich, unverletzt zu sein.

Im Zuge der Einvernahme von Unfallzeugen durch die Polizei stellte sich allerdings heraus, dass sich offenbar eine zweite Person im Fahrzeug befunden hatte, die nach dem Unfall in südlicher Richtung davongelaufen war. Bei näherer Befragung des Lenkers bestätigte dieser die Aussage, woraufhin die nähere Umgebung mit der Wärmebildkamera der FF Eibiswald abgesucht wurde. Die Polizei begab sich währenddessen zum Haus des Abgängigen, um sich davon zu überzeugen, dass er nicht zu Hause ist. In der Zwischenzeit konnte der Mann sogar telefonisch erreicht werden und gab an, sich in einem Maisacker zu befinden. Daraufhin brach die Verbindung ab und konnte auch nicht wieder hergestellt werden.

Da ein Auffinden des möglicherweise Verletzten mit der Wärmebildkamera in den zahlreichen Maisäckern in der Umgebung nicht möglich war, wurden seitens der Polizei Suchhunde aus Graz angefordert. Die Hunde konnten nach einiger Zeit tatsächlich eine Fährte aufnehmen, der Mann schien sich in Richtung seines rund 1,5 Kilometer entfernten Hauses zu bewegen. Da sein Zustand nach wie vor nicht klar war, wurde die Suche fortgesetzt und in weiterer Folge auch von Kameraden der FF Pitschgau-Haselbach unterstützt, die den Mann kurz nach drei Uhr in unmittelbarer Nähe seines Wohnhauses, zwar etwas mitgenommen, aber äußerlich ebenfalls offensichtlich unverletzt, auffanden. Er wurde von der Polizei in sein Haus begleitet und dort von der Rettung und dem Arzt versorgt.

Letztendlich ließ sich keiner der beiden Männer ins Krankenhaus bringen, gegen 03.30 Uhr rückten die Rettungskräfte wieder ein. Im Einsatz standen das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen und vier Sanitätern, der diensthabende praktische Arzt Dr. Helmut Huß jun. aus Eibiswald, die Polizei mit drei Streifenwagen, sechs Beamten und zwei Suchhunden und die Freiwilligen Feuerwehren Pitschgau-Haselbach und Eibiswald mit sieben Fahrzeugen und 33 Mann.

Fotos und Text: HBI Hans Jürgen Ferlitsch/BFVDL

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