Fr. Jan 22nd, 2021

Aufgrund der heftigen und äußerst ergiebigen Regenfälle in den Nachmittags- und Abendstunden des 21.06.2012 kam es im Paltental zu massiven Vermurungen und Überflutungen. Seitens Bezirkshauptmannschaft wurde das Gebiet zwischen Treglwang und Trieben zum Katastrophengebiet erklärt. Einige Häuser wurden von der Außenwelt abgeschnitten und waren nur mittels schwerem Gerät erreichbar. Für das Rote Kreuz im Bezirk Liezen bedeutete dies nach der Zugentgleisung am 17.06.2012 wiederum Großalarm. Einheiten aus dem gesamten Bezirk Liezen wurden in das Katastrophengebiet beordert. Die Rotkreuz-Hilfseinheit Region 4 (Liezen), eine Sondereinheit zur Bewältigung solcher Großschadensereignisse, kam zum Einsatz, um provisorische Unterkünfte und Betreuungszentren einzurichten. Die Rettungsleitstelle Liezen wurde mit zusätzlichem Personal aufgestockt. Das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, sowie des Landes Steiermark wurde zur Betreuung der Betroffenen vor Ort eingesetzt. Zehn Bewohner des Treglwanger Ortsteils Tobeitsch wurden mittels Radlader evakuiert und vom Roten Kreuz in einem Betreuungszentrum beim Feuerwehrdepot Au/Gaishorn untergebracht. Rund 70 Bewohner der Stadt Trieben und 200 Bewohner des Ortsteils Schwarzenbach wurden von Feuerwehr und Polizei evakuiert und in Betreuungszentren des Roten Kreuzes untergebracht. Das Rote Kreuz ist mit 18 Fahrzeugen inkl. Großunfall-Equipment vor Ort. Insgesamt kommen 70 Rettungs- und Notfallsanitäter, sowie Notärzte und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams zum Einsatz. Um diesen Einsatz personell und materiell bewältigen zu können, arbeiten unter der Leitung des Bezirksrettungskommandos Liezen zusätzlich Rotkreuz-Einheiten aus den Bezirken Bruck/Mur und Leoben, sowie ein LKW (mit zusätzlichem Equipment aus dem Katastrophen-Lager Laubegg) zusammen. Weiters stehen u.a. im Einsatz: Freiwillige Feuerwehren des Bezirk Liezen (42 Feuerwehren und rund 300 Mann), Polizei, Bezirkshauptmannschaft

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos und Text: ÖRK Liezen[/box]