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NÖ/ Bez. St. Pölten: Kleiner Einsatz – große Wirkung!

Es war exakt 06:04 Uhr, als die Freiwillige Feuerwehr Neulengbach-Stadt am 12.05.2012 mit dem Hinweis alarmiert wurde, dass Last Neulengbach auf der Kohlreithstraße zur Bergung eines PKW benötigt werde.
Wenig später rückten drei Kameraden mit dem angeforderten Fahrzeug in Richtung des Einsatzortes aus. Dort angekommen, fanden sie ein mehr oder weniger vollständig ausgebranntes Autowrack sowie Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altlengbach vor. Letztere waren es auch, die das brennende  Auto gelöscht hatten, waren sie doch als vermeintlich örtlich zuständige Feuerwehr alarmiert worden. Da unsere Altlengbacher Kollegen jedoch bald erkannt hatten, dass dem eben nicht so war, hatten sie in der Annahme, das Rätsel der Zuständigkeit gelöst zu haben, die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Neulengbach-Stadt veranlasst, denn nach getaner Löscharbeit galt es ja immer noch, das Unfallfahrzeug abzutransportieren und die Verkehrswege freizumachen. Unsere eintreffenden Kameraden brachten aber schlechte Kunde mit, denn sie mussten den hoffnungsvoll Wartenden offenbaren, dass die örtlich zuständige Feuerwehr jene aus Maria Anzbach sei. Deren Kommandant wurde sogleich über „seinen“ Einsatz in Kenntnis gesetzt, wenig später traf er mit seinen Mannen/ Frauen am nunmehr reich bevölkerten Einsatzort ein. Nun ging es daran, die weitere Vorgehensweise abzuklären: Die Altlengbacher Kameraden rückten vom Einsatzort ab, jene aus Maria Anzbach stellten Warnschilder auf und säuberten die Einsatzstelle, Last Neulengbach mit seiner Besatzung besorgte den Abtransport des Unglücksfahrzeuges. Jetzt soll noch kurz auf die Einsatzvorgeschichte eingegangen werden: Der Lenker des Fahrzeuges war am frühen Morgen auf dem Weg nach Neulengbach, als er aus irgendeinem Grund von der Fahrbahn abkam und in weiterer Folge einen Grenzstein rammte. Als der Fahrer, nicht so nüchtern wie das Gesetz es befiehlt, merkte, dass er seinen Wagen wohl nicht wieder zurück auf die Fahrbahn würde bringen können, beschloss er, sich zu Fuß auf den Weg nach Neulengbach zu machen, um Hilfe zu holen. Nachdem eher mehr als weniger Minuten ins Land gezogen waren, fand er endlich jemanden, der ihm helfend beistehen konnte. Gemeinsam machte man sich per Auto auf den Weg zurück zur Unfallstelle, und wenig später war sie auch schon in Sicht. Doch dort zeigte sich kein Audi mehr, sondern nur ein Flammenmeer. Der Rest der Geschichte ist ja schon bekannt. Gegen 07:30 waren sämtliche am Einsatz beteiligten Einsatzkräfte wieder eingerückt und einsatzbereit.

Fotos: Robert Zeitlhofer / Bericht: Michael Mascha (beide FF Neulengbach Stadt)

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