Mi. Okt 20th, 2021

Mitarbeiter der Wasserstraßengesellschaft Via Donau, die in der Nähe der Unfallstelle Vermessungsarbeiten durchgeführt haben, entdeckten das Wrack mithilfe eines Fächerecholoten, sagt Walter Leberzipf: „Ausgehend von der Unfallstelle haben wir die Donau flussabwärts abgesucht, nach nur wenigen Minuten hatten wir das Fahrzeug in einer Tiefe von etwa dreieinhalb Metern geortet.“ Umgehend erfolgte die Alarmierung des Tauchdienstes (Gruppe Nord) und wiederum der FF Weissenkirchen zur Fahrzeugbergung. Das Arbeitsboot der FF Krems unterstützte durch Absicherungsmaßnahmen für die eingesetzten Taucher.

Das Auto wurde nach dem Sturz in die Donau mehr als einhundert Meter flussabwärts getrieben. Wegen seiner grünen Farbe war es für Feuerwehr und Stromaufsicht mit freiem Auge nicht zu erkennen. Zwei Taucher gingen gesichert ins Wasser und konnten das Fahrzeug an der georteten Stelle bestätigen. Nach anschlagen unter Wasser, wurde der PKW mittels Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges Weissenkirchen ans Ufer gezogen. Ein Kran der Firma Schütz hob das Wrack erfolgreich aus dem Wasser. Der beschädigte PKW wurde anschließend durch die Besitzer verbracht. Kurzfristig wurde der Verkehr auf der B3 durch die Polizei wechselweise angehalten. Wasserseitig wurde durch das Boot der Schifffahrtsaufsicht abgesichert. Durch ein reibungsloses Zusammenarbeiten der eingesetzten Kräfte konnte die Bergung sicher und rasch abgeschlossen werden.

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos und Text: FF Krems[/box]