Sa. Jul 24th, 2021

Zu einer ungewöhnlich spektakulären Einsatzübung kam es am Karfreitag Vormittag im Eisenbahnmuseum Strasshof. Für Filmdreharbeiten zu einer neuen Staffel von „SOKO Donau“ wurde ein ausgebrannter Waggon benötigt, den die Feuerwehr Strasshof im Zuge einer Ausbildung kontrolliert ausbrennen lies. Im Vorfeld wurde der Waggon von den anderen abgekuppelt und soweit getrennt, dass ein mögliches Übergreifen des herbeigeführten Brandes ausgeschlossen werden konnte. Gleichzeitig wurden beidseitig der Waggons zwei Löschleitungen unter Atemschutz positioniert. Nach nur vier Minuten stand der alte Waggon – bei großer Rauchentwicklung – in Vollbrand. Von einem derartig raschen Brandverhalten waren alle Anwesenden überrascht. Nach weiteren fünf Minuten begannen die Einsatzkräfte unter Brandmeister Roman Kerndler mit den Löschmaßnahmen. Auch die neue Wärmebildkamera der Feuerwehr Strasshof kam dabei sehr gut zum Einsatz um die Temperatur des Waggons zu messen und eventuelle Glutnester aufzuspüren. Die Brandwache übergab nach ca. drei weiteren Stunden den Waggon der Fa. Satel-Film für die weiten Drehaufnahmen. Für eine laut Drehbuch nötige „Brandursachenermittlung“ kam dann auch eine Tanklöschgruppe der Feuerwehr Strasshof noch als Statisten vor die Kamera. Mehr dazu gibt es in der nächsten Staffel von SOKO Donau!

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos und Text: FF Strasshof[/box]