Fr. Jun 18th, 2021

Zu einem vermeintlichen Wohnhausbrand wurde in den Nachtstunden des 3. Aprils 2012 die Freiwillige Feuerwehr Gressenberg alarmiert. Bereits bei der Anfahrt zum Rüsthaus war der helle Feuerschein weit zu sehen. Unverzüglich wurde Abschnittsalarm gegeben. Gegen 22:45 Uhr bemerkte der Hauseigentümer durch ein Fenster des nahegelegenen Wohnhauses, dass seine Holzhütte in Flammen steht. Ein gerade zufällig vorbeifahrender Passant konnte noch einen Mopedroller vor den Flammen retten, ehe das Gebäude in Vollbrand stand. Der örtlich zuständigen Feuerwehr Gressenberg ist das Wasserversorgungsproblem in diesem Bereich bekannt, daher wurde unverzüglich Unterstützung von den 8 Feuerwehren des Abschnittes „Oberes Sulmtal“ gefordert. „Als wir am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen auch schon auf das gegenüberliegende Wohnhaus über“ so Einsatzleiter HBI Johannes Aldrian von der FF Gressenberg. Sofort wurde mit den Löscharbeiten unter Einsatz von schwerem Atemschutz begonnen. Mit Tanklöschfahrzeugen konnte die Wasserversorgung sichergestellt werden. Zum Glück befanden sich zwei Personen, wie zwischenzeitlich angenommen, nicht in der Holzhütte sondern im Wohnhaus und blieben unverletzt. Die Holzhütte brannte vollkommen nieder, ebenso fiel ein PKW den Flammen zum Opfer. Nach Beseitigung aller Glutnester konnte nach etwa 2 Stunden „Brand aus“ gegeben werden. „Durch das rasche Handeln aller Kräfte konnte das Wohnhaus vor den Flammen gerettet werden und so schlimmeres verhindert werden“ so der Einsatzleiter, der allen eingesetzten Kameraden für ihren Einsatz dankt.

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos und Text: BI d.V. Thomas Stopper[/box]