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NÖ/ Bez. St. Pölten: Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1)

Ein Steirer bekam eine Bauhütte Hochleistungs-Eisenbahn-Baustelle im Perschlingtal geschenkt. Mangels eigener Möglichkeiten bat er einen Freund, ihm beim Transport des geschenkten Holzes in die Steiermark behilflich zu sein. Dieser schlug vor, angesichts von Menge und Gewicht des Holzes seinen Lkw zu verwenden. Das war dem Freund aber zu teuer, und so wurde ein Anhänger an einen Pick-Up angehängt und das Schicksal nahm seinen Lauf… Zwar hatte der Freund, der den Transport durchführte, die Ladefläche seines Pick-Up vorsorglich mit Hartholzwürfeln beladen, um überhaupt Gewicht auf der Hinterachse zu haben, doch das war offenbar zu wenig. Unmittelbar nachdem er mit dem seinem Gespann bei Altlengbach auf die A1 aufgefahren war und das erste Mal beschleunigte, geriet der üppig beladene Anhänger in Schwingbewegungen – laut Aussage des Lenkers auf den Spurrillen. Er verlor die Kontrolle über sein Gefährt und es kam, was kommen musste: Der Anhänger überholte das Zugfahrzeug, riss von diesem ab und landete mit den Rädern nach oben auf dem 3. Fahrstreifen. Das Zugfahrzeug kam in Seitenlage unmittelbar dahinter zu liegen. Fahrer und Beifahrer blieben dabei glücklicherweise ohne jeden Kratzer. Nachdem sich die Kräfte der FF Neulengbach-Stadt mit dem schweren Rüstfahrzeug (SRF), dem Wechselladefahrzeug (WLF) und dem Versorgungsfahrzeug (VF) durch den leider rettungsgassenfreien Stau zum Unfallort durchgekämpft hatten, galt es zunächst, die Autobahn möglichst schnell wieder frei zu bekommen, da ziemlich reger Verkehr herrschte und zwei Fahrstreifen blockiert waren. So wurde entschieden, den Anhänger auf das WLF zu verladen, wie er dort lag, nämlich mit dem Holz nach unten und den Rädern in der Luft. Dank der wirklich vorbildlichen Ladungssicherung war das problemlos möglich. Was richtige Ladungssicherung wert ist, zeigte auch der Umstand, dass der Pick-Up beim Umstürzen keinen einzigen der geladenen Holzwürfel verloren hatte. Nachdem der Anhänger verladen war, wurde der Pick-Up mit vereinten Kräften von Feuerwehr, Polizei, Asfinag und Fahrzeugbesitzer händisch wieder auf die Räder gestellt. Es stellte sich heraus, dass das Gefährt noch  fahrbereit war. Also begaben sich alle Beteiligten zum Parkplatz der Raststation Großram, wo der Anhänger abgeladen und wieder auf die Räder gedreht wurde. Weil er noch größeren Schaden an seinem bereits ziemlich  stark beschädigten Anhänger befürchtete, durchtrennte der Besitzer dort die Spanngurte, was ihm die zusätzliche Arbeit bescherte, das Holz wieder aufladen zu müssen. Als die Kräfte der Feuerwehr Neulengbach-Stadt den Schauplatz des Geschehens verließen, war er jedenfalls wild entschlossen, mit seinem ramponierten Gespann die Fahrt in die Steiermark fortzusetzen. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt…

Fotos und Text: FF Neulengbach Stadt

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