Mi. Mrz 3rd, 2021

Da eine Kuh am Freitag den 30. März in den frühen Morgenstunden zu kalben begann, mußte der Landwirt und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kirchstetten Markt Stolzlederer Franz früher aufstehen als sonst, auch seine Mutter Franziska war schon auf den Beinen. Während der Arbeit bemerkte die Bäuerin einen Lichtschein bei einem Nachbargebäude und verständigte ihren Sohn. Franz Stolzlederer rannte geistesgegenwärtig zum Nachbarhaus und weckte die Bewohner durch heftiges Klopfen, lautem Schreien und Sturmläuten. Hinter der Garage des Hauses entzündeten sich, aus unbekannter Ursache, Müllbehälter und einige Kunststoffteile. Diese brannten so stark, daß ein Strommasten Feuer fing und die Flammen auf die Dachkonstruktion überzugreifen begannen. Durch die lauten Weckrufe konnte der Hausbesitzer mit einem 12 kg Pulverlöscher und in weiterer Folge mit einem Gartenschlauch die Flammen niederkämpfen. Wenn die Stolzlederers nicht gewesen währen, wer weiß was passiert währe, die Garage und das Auto hin und vielleicht auch das Haus, Gott sei Dank haben sie es gesehen, so der Anrainer. Für Franz Stolzlederer eine Selbstverständlichkeit, außerdem fällt das unter Nachbarschaftshilfe, so seine Worte. Ein gutes Beispiel für Zivilcourage.  Da bei dem Brand der Strommasten und die Fernmeldeleitung beschädigt wurde, wurden noch der Energieversorger und das Telekomunikationsunternehmen verständigt.

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos und Text: A. Mündl / FF Kirchstetten[/box]